Diese Leihe kommt überraschend – eigentlich sollte der Kader ja erst einmal ausgedünnt werden! Borussia Mönchengladbach holt Stürmer Alejo Sarco (20) von Bayer Leverkusen. Der Argentinier wird bis zum Saisonende ausgeliehen und soll Mittwoch bereits mit den Fohlen trainieren. Sarco war Anfang 2025 von Velez Sarsfield nach Leverkusen gewechselt. Dort konnte er sich aufgrund der großen Konkurrenz im Angriff bisher aber noch nicht durchsetzen. In der laufenden Bundesliga-Saison kam Sarco bei Bayer nur zu drei Kurzeinsätzen gegen Heidenheim (6:0), den 1. FC Köln (2:0) und den VfB Stuttgart (1:4) mit insgesamt nur 71 Minuten Einsatzzeit und keiner einzigen Torbeteiligung.

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Leverkusen hält aber weiter große Stücke auf den jungen Stürmer, nach BILD-Infos ist deshalb auch keine Kaufoption im Leihvertrag enthalten. Der machte zuletzt im Herbst 2025 richtig auf sich aufmerksam, als er mit vier Toren bei der U20-Weltmeisterschaft ein Garant dafür war, dass Argentinien bis ins Finale kam. In Gladbach soll er nun Spielpraxis bekommen. Die Überlegung der Borussen hinter dem Deal: Sarco ist im Gegensatz zu den großen und robusten Angreifern Haris Tabakovic (31), Tim Kleindienst (30) und Tomas Cvancara (25, der aber noch unbedingt einen neuen Verein finden soll) mit seinen 1,79 Metern ein ganz anderer Spielertyp.

Sarco hat ein gutes Tempo

Nach dem 0:0 beim Hamburger SV hatte Sportchef Rouven Schröder (50) bereits angedeutet, dass Borussia sich in der Offensive noch breiter aufstellen und vor allem im Hinblick auf Geschwindigkeit nachbessern will – was mit dem flinken Argentinier prompt umgesetzt wird.

Bleibt abzuwarten, wie viel Spielpraxis Sarco bei den Fohlen wirklich erhält. Er wird ab sofort mit Tabakovic, Franck Honorat (29) und Shuto Machino (26) um die zwei Sturmplätze kämpfen. Kommen auch noch die momentan verletzten Profis Kleindienst und Robin Hack (27) zurück, hat Trainer Eugen Polanski (39) im Angriff nun die Qual der Wahl …