Helm und Schutzweste gehören zum Alltag, wenn Simone Eisenbeiss in Charkiw Tiere rettet. Foto: Peta Deutschland/Lorenz
Sie hat schon Wale vor Westafrika gerettet. Jetzt lebt Simone Eisenbeiss (25) in Charkiw und riskiert ihr Leben für Tiere. Von Stuttgart aus wird sie von Peta dabei unterstützt.
Manchmal fragen sie die Menschen, was mit ihr los sei, dass sie sich in solche Gefahr begebe. Warum sie aus der sicheren Schweiz in die Ukraine und dort auch noch nach Charkiw, im Grenzgebiet zu Russland gelegen, gezogen sei. Simone Eisenbeiss kann diese Frage verstehen. Klar, es hört sich ja auch verrückt an, was sie gerade erzählt. Sie ist 25 Jahre alt, hat das Leben noch vor sich und hat gerade gesagt, dass es jeden Tag vorbei sein könne und geht dann dahin, wo die Wahrscheinlichkeit zu sterben, unzweifelhaft größer ist, als im Kanton Appenzell-Ausserrhoden. „Natürlich habe ich Angst“, sagt sie, „aber ich wandle diese Angst um, damit ich sie für etwas Gutes nutzen kann“.
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