Buntes Programm
„Nämberch“ wird närrisch: Das sind die Faschingsumzüge
21.01.2026 – 06:07 UhrLesedauer: 1 Min.
„Gaudi-Wurm“ in Nürnberg (Archivbild): Am Faschingswochenende haben Narren wieder die Oberhand in der Innenstadt. (Quelle: IMAGO/Dwi Anoraganingrum/imago)
An zwei Tagen im Februar gehört Nürnbergs Innenstadt den Narren. Mit Tradition, Musik und ganz viel Konfetti werden die Faschingsumzüge gefeiert.
„Nämberch Ahaaaaaa“: Am Sonntag, 15. Februar, zieht der große Nürnberger Fastnachtszug mit Musik, Kamellen und jährlich um die 100.000 Besuchern durch die Innenstadt. Einen Tag später folgt der bunte Kinder-Gaudiwurm, angeführt vom Kinderprinzenpaar.
Organisiert wird der sogenannte „Gaudiwurm“ von Karnevalsgesellschaften aus der Region. Der rund 3 bis 4 Kilometer lange Umzug startet am Faschingssonntag ab 13 Uhr an der Bayreuther Straße beim Stadtpark und führt über zentrale Stationen wie den Rathenauplatz, das Laufer Tor, den Theresienplatz, Hauptmarkt, Museumsbrücke, Königstraße und Kaiserstraße bis hin zum Josephsplatz. Organisiert wird der sogenannte „Gaudiwurm“ von Karnevalsgesellschaften aus der Region.
Einen Tag später, am Rosenmontag, 16. Februar, steht der Nachwuchs im Mittelpunkt. Um 13 Uhr setzt sich der Kinderfaschingszug – ebenfalls „Gaudiwurm“ genannt – am Jakobsplatz in Bewegung. Angeführt vom Kinderprinzenpaar der Eibanesen zieht die Kinderschar durch die Karolinenstraße, über die Königstraße, die Kaiserstraße, den Hefnersplatz und den Ludwigsplatz, bevor sie gegen 14 Uhr wieder am Jakobsplatz eintrifft.
Veranstalter ist das Jugendamt der Stadt Nürnberg, das im Anschluss ein kostenloses Mitmachprogramm mit den Spielmobilen Mobbl & Ratz organisiert – mit Spielen, Bastelaktionen, Mini-Bühne und viel Raum für Bewegung. Gruppen, die am Umzug teilgenommen haben, können sich dort auf der Bühne präsentieren, ihre Kostüme erklären oder Faschingsreden halten. Das Spektakel endet dann gegen 16 Uhr. Bei sehr schlechtem Wetter muss die Veranstaltung entfallen.
