Die Interventionistische Linke ist ein bundesweit aktives, linksradikales Netzwerk, das seit den 2000er-Jahren in verschiedenen Städten organisiert ist. Die Gruppe ist vor allem bei Protesten gegen Rechtsextremismus, Klimapolitik, Kapitalismus und staatliche Institutionen aktiv und setzt dabei nach eigener Darstellung auf zivilen Ungehorsam. Der Verfassungsschutz stuft die Interventionistische Linke als „linksextremistisch“ und „gewaltorientiert“ ein. Zur Begründung führt die Behörde unter anderem an, dass die IL staatliche Strukturen grundsätzlich ablehne, Aktionen plane, bei denen Gesetzesverstöße bewusst in Kauf genommen würden, und sich ideologisch gegen die bestehende demokratische Ordnung richte.