Interior-Trends: Diese 11 Deko-Objekte, Geschirr-Sets und Accessoires sollten Sie sich für das Frühjahr vormerken.

Paris ist eine ganz besondere Stadt. Klischeehaft – mögen einige jetzt denken. Und trotzdem findet man in der französischen Hauptstadt eine solch geballte Mischung an Geschichte, Kunst, Kultur, Mode und Romantik, mit der es nur wenige internationale Metropolen aufnehmen können. Man muss Paris einfach lieben, nicht zuletzt auch wegen seiner Vorreiterrolle in Sachen Architektur, Interior und Möbeldesign. Zweimal im Jahr findet die Paris Design Week und die Messe Maison & Objet statt, zeitgleich im Januar zudem die Déco Off, bei der internationale Marken Neuheiten im Bezug auf Stoffe, Tapeten und Dekoration präsentieren. Sie können sich das bunte, ausgelassene, zuweilen hektische Treiben also vorstellen. In all der Melange gibt es dann doch immer ganz bestimmte Tendenzen, die sich nach und nach herauskristallisieren, sich festigen.

11 Interior-Trends direkt aus Paris

Welche Trends Sie sich also, frisch aus Paris, für jetzt und das Frühjahr vormerken sollten? Das verraten wir Ihnen im Folgenden. Spoiler alert: Insbesondere filigrane Objekte, durchdachte Accessoires, prägnante Farben und strukturierte Stoffe machen nun auf sich aufmerksam – und auch von der einzig wahren Andrée Putman kann man nie genug lernen.

#1 Neobarock 2.0

„Past reveals Future“, so lautete das Motto der Maison & Objet im Januar. Eine Aussage, die sich recht gut belegen lässt, denn was in der Vergangenheit prägt, wirkt sich auf die Zukunft aus. Im Design schöpft man ausgiebig aus dem Designerbe vergangener Jahrzehnte, lässt sich von einzelnen Architekt:innen und Designer:innen oder ganzen Dekaden inspirieren. Was heute aber entscheidend ist: Vergangene Entwurfsregeln treffen auf moderne Ideen und Möglichkeiten – Vorhandenes wird weiterentwickelt. Genau diesen Ansatz verfolgt Crosby-Studios-Gründer Harry Nuriev, Designer of the Year der Maison & Objet im Januar. Sein Setting zeigte barocke Anleihen, doch erstrahlte ganz in Silber und Edelstahl. Sogar die kleinteiligen Accessoires, von denen es unzählige zu entdecken gab, erzählten von dieser Verbindung – Vergangenheit trifft Zukunft. Auch bei Sophie Salager, CEO von Manufacture de Couleuvre, lässt sich eine neu interpretierte Version des Barocks erkennen: zierliche Porzellankreationen, die aus dem Geradlinigen ausbrechen. „Wir sorgen für ausgeprägte Reliefs, endlose Kurven und sogar die unerwartete Verschmelzung von Materialien – weit entfernt vom Neoklassizismus und seinen geraden Linien.“