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«Höchstwahrscheinlich habe ich ein langweiliges Leben», sagt der Genfer, der das MoMa leitet

Christophe Cherix (56) leitet seit September das Musuem of Modern Art in New York. Täglich sieht er es so, wie sonst nie jemand: menschenleer.

Barbara Achermann Publiziert: 23.01.2026, 11:46 Ein Mann mittleren Alters in einem dunklen Anzug und blauen Hemd mit einem neutralen Gesichtsausdruck vor einem weissen Hintergrund.

MoMa-Leiter Christophe Cherix fragt sich: «Was bringt uns zusammen?»

Foto: Peter Ross

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Bevor mein Tag richtig anfängt, versuche ich, ihn zu verlangsamen. Ich gehe zu Fuss durch New York und lasse meine Gedanken wandern. Es ist ein Moment von mentaler Freiheit, den ich sehr geniesse, weil mein Tag später stark durchgetaktet ist. Ein Meeting folgt auf das andere. Um acht Uhr, wenn ich im MoMA ankomme, ist das Museum noch geschlossen. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, merke ich, dass diese ersten Morgenstunden für mich die schönsten Stunden des Tages sind. Die Räume sind noch leer und dann, um halb elf, als wäre Magie im Spiel, strömen all diese Menschen herein, weil sie Kunst anschauen wollen.

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