Dachau und Léognan haben gemeinsam ein Zeichen für die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich gesetzt. Zum Jahrestag des Élysée-Vertrags, den Charles de Gaulle und Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 unterzeichneten, lud der Partnerschaftsverein Dachau-Léognan am Freitagabend zu einer soirée française ein. Mehr als 60 Gäste feierten im Kulturhaus der Künstlerkolonie Dachau – begleitet von Musik, Essen und einem Live-Gruß in die Partnerstadt.
Der Abend stand im Zeichen europäischer Verbundenheit, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins. In einer kurzen Präsentation wurde demnach an den historischen Versöhnungsprozess zwischen den beiden Ländern erinnert – und daran, wie aus einstigen Erzfeinden enge Partner wurden. „Wir leisten mit unserer freundschaftlichen Verbindung zu Léognan und unseren Aktionen einen wesentlichen Beitrag zur Völkerverständigung beider Länder, die in diesen unruhigen weltpolitischen Zeiten mit vielfältigen Herausforderungen wichtiger denn je ist“, sagte der Vereinsvorsitzende Tilo Ederer.
Höhepunkt des Abends war dem Verein zufolge eine Live-Schaltung nach Léognan, wo zur gleichen Zeit eine soirée bavaroise stattfand. Beide Veranstaltungen wurden musikalisch begleitet – in Dachau von der Gruppe KKD, in Léognan von der Band à Léo. Am Ende winkten sich die Gäste über die Bildschirme zu – ein digitaler Brückenschlag über 1000 Kilometer hinweg.
Der 2025 gegründete Partnerschaftsverein Dachau Léognan zählt inzwischen 32 Mitglieder und plant nach eigenen Angaben, das grenzüberschreitende Fest künftig fest im Jahreskalender zu verankern.
Weitere Informationen unter www.pardahleo.eu