Berlin, Brandenburg und weite Teile Ostdeutschlands verzeichnen an diesem Wochenende eine erhöhte Feinstaub-Belastung.

In beiden Bundesländern zeigen die stündlich aktualisierten Werte des Umweltbundesamtes [umweltbundesamt.de] an mehreren Messstationen „schlechte“ bis „sehr schlechte“ Luftqualität. Gemessen werden vor allem Feinstaub PM2,5 (Partikel kleiner als 2,5 Mikrometer) und PM10 (Partikel kleiner als 10 Mikrometer) sowie Stickstoffdioxid. Diese Feinstaub-Teilchen können tief in die menschliche Lunge eindringen.

Am Sonntag um 15 Uhr lag etwa der PM2,5-Wert an der Messstation Spreewald bei 66 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, in Potsdam bei 61 Mikrogramm und in Berlin-Neukölln bei 57 Mikrogramm. Zur Einordnung: Der Richtwert der Weltgesundheitsorganisation WHO für den 24-Stunden-Mittelwert von PM2,5 liegt bei 15 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Und der solle nicht öfter als drei bis vier Tage pro Jahr überschritten werden.