Die Kölner Haie gewinnen auch das 16. Spiel in Serie und stellen damit eine neue Bestmarke auf. Im direkten Duell der Verfolger legen die Adler Mannheim ein Comeback hin und festigen Rang zwei.
Historischer Erfolg für die Kölner Haie: Der Spitzenreiter der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat mit dem 16. Sieg in Serie eine neue Liga-Bestmarke aufgestellt.
Die Kölner gewannen am Sonntag ein umkämpftes Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) und knackten damit schon am 43. Spieltag die 100-Punkte-Marke. So früh gelang dies in der Liga-Historie noch keinem Team.
Mit 15 Siegen nacheinander hatten die Kölner den Rekord der Adler Mannheim aus der Saison 2001/02 erst am Freitag egalisiert. Die beiden Kölner Führungstreffer von Dominik Bokk (11.), und Frederik Storm (34.) glichen Cody Haiskanen (15.) und Cole Maier (36.) am Sonntag jeweils noch aus, ehe das Tor von Valtteri Kemiläinen (40.) unbeantwortet blieb. Stattdessen schraubten Nathan Schnarr (58.) und Gregor MacLeod (60.) mit Treffern ins leere Tor das Ergebnis noch in die Höhe.
DEL: Mannheim festigt Platz zwei
Mit 101 Punkten liegen die Haie nun 15 Zähler vor den Adler Mannheim, die in einem rasanten Spitzenspiel spektakulär Rang zwei verteidigten. Nach einem Comeback in der regulären Spielzeit siegten die Adler gegen den direkten Verfolger Red Bull München nach Penaltyschießen mit 4:3 (1:0, 0:0, 2:3, 0:0, 1:0). Brendan O’Donnell verwandelte den entscheidenden Versuch.
In einem rasanten Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Adler Mannheim Rang zwei spektakulär verteidigt. Nach einem Comeback in der regulären Spielzeit siegten die Adler gegen den direkten Verfolger Red Bull München nach Penaltyschießen mit 4:3 (1:0, 0:0, 2:3, 0:0, 1:0).
Brendan O’Donnell verwandelte den entscheidenden Versuch.„Die Mannschaft ist mental sehr stabil und lässt sich vom Spielstand nicht beeinflussen“, sagte der Gamewinner O’Donnel zu dem Erfolg.
Im Duell der Teams mit den wenigsten Gegentoren der Liga trotzten die Hausherren zunächst einer frühen Drangphase der Münchner. O’Donnell (8.) schockte die Gäste mit einem fast 150 km/h schnellen Schuss in den Winkel.
Nach dem chancenreichen Beginn machte sich in der Folge die Defensivstärke beider Teams bemerkbar. Erst im dritten Drittel knackten die Gäste das Mannheimer Bollwerk – und wie: Innerhalb von sechs Minuten sorgten Tobias Rieder (44.), Brady Ferguson (48.) und Yasin Ehliz (50.) für den Turnaround.
Mannheim dreht Spiel spät
Im Powerplay berappelten sich die Hausherren, als zunächst Matthias Plachta (56.) den Anschlusstreffer erzielte. Weniger als zwei Minuten vor Schluss belohnte Kris Bennett (59.) das Heimteam endgültig für das eingegangene Risiko mit dem Ausgleich. Einer torlosen Verlängerung folgte der umjubelte Siegtreffer vom Kanadier O’Donnell im Shootout.
„Das war ein geiles Eishockeyspiel, es ging rauf und runter“, sagte der Münchner Torschütze Rieder über das Duell mit den Mannheimer, gegen die es „immer ein heißer Kampf“ sei. Die Adler gehen mit aktuell 86 Punkten hinter Tabellenführer Kölner Haie in den letzten Spieltag vor der Spielpause der DEL. München folgt nach einem Punkt in der Fremde auf Rang drei (84). Aufgrund der Olympischen Winterspiele ruht die Liga zwischen dem 1. und dem 22. Februar.