„Wenn man nur einen retten könnte“

Bremer Tatort blickt in düstere Abgründe des Studentenlebens

Aktualisiert am 25.01.2026 – 07:59 UhrLesedauer: 1 Min.

Annalena Höpken (Annika Gräslund) studiert an der Uni Bremen und hat viele Probleme – dann wird sie tot aufgefunden.Vergrößern des Bildes

Annalena Höpken (Annika Gräslund) studiert an der Uni Bremen und hat viele Probleme – dann wird sie tot aufgefunden. (Quelle: Radio Bremen/Magdalena Stengel)

Am Sonntag wird ein neuer Tatort aus Bremen ausgestrahlt. Nach dem Fund einer Leiche entdecken die Ermittler die düstere Schattenseiten des Studentenlebens.

Neuer Fall für die Tatort-Kommissare aus Bremen: Am Sonntag, 25. Januar 20.15 Uhr, läuft ein neuer Fall aus der Hansestadt im Ersten. Er trägt den Titel „Wenn man nur einen retten könnte“. Wer die Folge verpasst, kann sie nach Ausstrahlung auch in der ARD-Mediathek anschauen.

Darum geht’s im neuen Bremer Tatort: Die Jurastudentin Annalena Höpken (Annika Gräslund) wird tot in der Nähe einer Disko gefunden. Offenbar wurde sie eine Treppe hinuntergestoßen und brach sich das Genick.

Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolfram) nehmen die Ermittlungen auf und werden dabei von ihrem Kollegen Patrice Schipper (Tijan Njie) vom Kriminaldauerdienst unterstützt. Je tiefer die Ermittler in den Fall eintauchen, desto mehr Abgründe entdecken sie. Eine zerrüttete Familie, Streit mit den WG-Mitbewohnern, Geldnot und Leistungsdruck – Annalena Höpken hatte viele Probleme. Doch wer war sie wirklich und warum musste sie sterben?

Die Dreharbeiten für „Wenn man nur einen retten könnte“ fanden vom 5. März bis 3. April 2025 in Bremen statt. Regie führte Ziska Riemann. Für sie war es der erste Tatort. „Besonders beeindruckend sei für sie die Zusammenarbeit mit den vielen jungen Schauspielern gewesen, von denen einige frisch von der Hochschule kamen. „Sie brachten so viel Authentizität, Spielfreude und Neugier mit – auf die Figuren ebenso wie auf das Setleben“, sagte Riemann Radio Bremen.