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Die Galerie Mensing in Hamm präsentiert das spektakuläre Werk der Künstlerin Isabelle Scheltjens. Über 200 Gäste erlebten die besondere Vernissage.

Hamm – Beats wummern durch den Art Cube, Getränke werden gereicht, seit 19 Uhr füllt sich die Galerie Mensing mit immer mehr Besuchern aus Nah und Fern – Harry Mensing und Team haben am Freitagabend zur Weltpremiere der Enthüllung des bis dato größten Werks der belgischen Künstlerin Isabelle Scheltjens geladen. Mehr als 200 Besucher wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen und bevölkerten den Cube, um zunächst die hier präsentierten Werke der renommierten Künstlerin auf sich wirken zu lassen.

Die Moderatorin Madeline Zilch mit der Künstlerin Isabelle Scheltjens nach der Enthüllung des neuesten und größten WerksDie Moderatorin Madeline Zilch mit der Künstlerin Isabelle Scheltjens nach der Enthüllung des neuesten und größten Werks. © Herbert Hansen

Es sind Frauenporträts, die die Künstlerin auf eine ungewöhnliche Weise herstellt. Mit Tausenden rechteckiger Glassteine unterschiedlichster Größe, die Isabelle Scheltjens selber herstellt, brennt, coloriert und kombiniert, erschafft sie mosaikartig zusammengefügte großformatige Porträts, die vor allem aus der Ferne einzigartige Wirkung erzielen. Ihre mosaikartigen Strukturen erschließen sich dem Betrachter, je näher er an die Bilder herantritt. „Die Dualität zwischen scheinbarer Perfektion – besonders aus der Ferne – und der unvollkommenen Realität aus der Nähe fasziniert mich.“, sagt Scheltjens selber dazu.

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Neue künstlerische Herausforderungen

Dann wird die Vernissage gegen 20 Uhr offiziell eröffnet. In einem kleinen Interview in englischer Sprache, das von der RTL-Moderatorin Madeline Zilch moderiert wird, gibt Isabelle Scheltjens Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. Vor zehn Jahren sei sie eher durch Zufall zu ihrer Technik der Glasfusion-Porträtkunst gekommen, als sie auf diese Weise ein Porträt ihrer Tochter anfertigte. Diese Technik perfektionierte sie dann mit Hingabe und heute hängen ihre Porträts neben Werken international renommierter Künstler in Galerien auf der ganzen Welt. Sie betont aber auch, dass diese Kunst letztlich für sie „ein ganz normaler Job“ sei, Handarbeit eben.

Gegen 21 Uhr ist es dann so weit. Zusammen mit der Moderatorin Madeline Zilch enthüllt Isabelle Scheltjens unter dem Beifall der Besucher ihr bisher größtes Glasfusion-Porträt, gibt ein paar erläuternde Worte und fordert dazu auf, zu fotografieren und Fragen zu stellen.

Heute, nach zehn Jahren Arbeit mit dieser Technik, hat sich Scheltjens neuen künstlerischen Herausforderungen gestellt. Mit den Materialien Glasbruch und Marmor schafft sie längliche und gestreckte Skulpturen, die durch ihren Verzerrungscharakter visuell beeindruckend wirken.

Das Art Cube hat in der kurzen Zeit seines Bestehens schon einige Promis angezogen, darunter der Rapper Kollegah.