Auswahlverfahren

Landtag sucht 5.000 Bürger für neues Beratungsgremium

26.01.2026 – 10:35 UhrLesedauer: 1 Min.

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Der Landtag (Archivfoto): Ab April 2026 soll sich hier auch der Bürgerrat treffen. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

5.000 Menschen aus NRW bekommen bald überraschende Post: Wer sich meldet, kann im Bürgerrat über KI und Lebensqualität im Alter mitdiskutieren. Wie läuft das Auswahlverfahren ab?

Der Landtag in Düsseldorf hat die Einrichtung des ersten Bürgerrats in der Geschichte des Parlaments beschlossen. Für die Besetzung werden 5.000 zufällig ausgewählte Menschen ab 16 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen angeschrieben, wie ein Landtagssprecher auf Anfrage mitteilte.

Aus den freiwilligen Rücksendungen werde man dann die 80 Mitglieder auswählen, erklärte der Landtagssprecher. Die Suche nach den potenziellen Kandidaten übernimmt ein externer Dienstleister.

„Ziel ist es, die Bevölkerung Nordrhein-Westfalens möglichst realitätsnah abzubilden – unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Region, Ortsgröße sowie unterschiedlicher sozialer und wirtschaftlicher Lebenslagen“, so der Landtags-Sprecher.

Der Bürgerrat soll sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz für ein selbstbestimmtes Leben im Alter befassen. Die erste Sitzung ist für April 2026 geplant. Am Ende soll der Rat eine Beschlussempfehlung an den Landtag geben.

Zur organisatorischen Begleitung des Bürgerrats hat der Ältestenrat des Landtags vergangene Woche einen Beirat mit einem Vertreter aus jeder Fraktion eingerichtet.