Wegen eines Bombenblindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg ist die Autobahn 59 bei Köln am Montagvormittag in beide Richtungen gesperrt worden. Die Bombe war bei Sondierungsarbeiten zwischen den Anschlussstellen Spich und Lind entdeckt worden. Am Nachmittag sprengten Experten den Blindgänger kontrolliert, wie die Stadt Köln mitteilte.
Anschließend prüften Einsatzkräfte die Fahrbahn auf mögliche Schäden und reinigten die Strecke. Wann die Autobahn wieder freigegeben werden kann, war zunächst noch offen. Zur Vorbereitung der Detonation hatten Lastwagen rund 60 Tonnen Sand zum Fundort gebracht, der um die Bombe herum verteilt wurde. Die Stadt nannte dies eine „wirkungsdämpfende Maßnahme“. Anwohner waren den Angaben zufolge von der Sperrung betroffen – wohl aber zwei Unternehmen.