Ein riskantes Fahrmanöver hat am Freitagabend, 23. Januar, in Gelsenkirchen zu einem Polizeieinsatz geführt. Gegen 18 Uhr fiel Einsatzkräften auf der Strundenstraße ein Peugeot auf, dessen Fahrer sich einer geplanten Verkehrskontrolle entziehen wollte. Daraus entwickelte sich eine Verfolgungsjagd – die vierte innerhalb von gut einer Woche.

Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme auf der Markenstraße in Gelsenkirchen

Als der Streifenwagen hinter dem Fahrzeug fuhr, beschleunigte der Fahrer plötzlich stark. Trotz eindeutiger Anhaltesignale setzte er seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fort und missachtete dabei mehrere Vorfahrtsregeln. Auf der Markenstraße stoppte der Wagen schließlich abrupt.

Weil sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer zunächst im Fahrzeug sitzenblieben, mussten die Polizisten den Fahrer aus dem Auto ziehen. Um eine weitere Flucht zu verhindern, wurden beide Insassen gefesselt. Der 21-jährige Beifahrer aus Gelsenkirchen konnte nach Feststellung seiner Personalien vor Ort entlassen werden.

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Beim Fahrer bestand der Verdacht, dass er falsche Angaben zu seiner Identität gemacht hatte. Zudem ergaben sich Hinweise auf möglichen Drogenkonsum. Einen freiwilligen Drogentest lehnte der Mann ab. Er wurde zur Wache gebracht, wo seine tatsächliche Identität geklärt werden konnte: Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann aus Essen. Dort wurde auch eine Blutprobe entnommen.

Der Peugeot musste abgeschleppt werden, weil er eine Verkehrsbehinderung darstellte. Die Ermittlungen dauern an.