Einschränkungen drohen weiter

Schneechaos in Franken: Das gilt am Dienstag

26.01.2026 – 19:25 UhrLesedauer: 2 Min.

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Busse am Nürnberger Hauptbahnhof: Wegen dem Schnee waren die Busse teils verspätet unterwegs, Straßenbahnen blieben ganz im Depot. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)

In Nürnberg liegt so viel Schnee wie seit Jahren nicht. Auch wenn die Zeichen auf Entspannung stehen, hat die Wetterlage auch am Dienstag noch Folgen.

In der Nacht zu Dienstag sollen die Schneefälle in Franken abklingen. Das heißt aber nicht, dass in Nürnberg und der Region keine Einschränkungen mehr drohen. Ein Überblick.

Das größte Problem für viele dürfte am Montag der Verkehr gewesen sein. Auf den Straßen kam es zu Behinderungen, weil der Winterdienst nicht mehr hinterherkam. Zeitgleich kam es auch bei der Deutschen Bahn so wie im Nahverkehr bei den Bussen und Straßenbahnen der Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) zu Einschränkungen, einzig die U-Bahnen in Nürnberg fuhren nach Plan.

Für Dienstag deutet sich beim Nahverkehr Entspannung an. Eine Sprecherin der VAG sagte der Nürnberger Lokalredaktion von t-online, dass man die ganze Nacht daran arbeite, dass Straßenbahnen am Dienstag wieder fahren können. Allerdings empfiehlt sie Fahrgästen, sich sicherheitshalber am Dienstagmorgen über mögliche Ausfälle zu informieren – entweder über die Webseite der VAG oder die App „NürnbergMOBIL“.

Entspannung zeichnet sich auch auf den Straßen ab – weil die Schneefälle in der Nacht abklingen sollen. Gleichzeitig warnt der DWD bis Dienstagvormittag um 11 Uhr vor Glätte in der Region. Wer unterwegs ist, sollte also weiter vorsichtig sein. Am Flughafen Nürnberg scheint der Verkehr am Dienstag nach Plan zu laufen. Laut Flugauskunft ist bislang kein Abflug annulliert. Am Montag kam es dort nur vereinzelt zu Flugstreichungen, viele Maschinen hoben aber teils mit erheblichen Verspätungen ab.

Zudem sind am Montag auch die Schulen wegen des Schneefalls in weiten Teilen Frankens geschlossen geblieben. Für Dienstag liegen aktuell (Stand 18.45 Uhr) noch keine Informationen vor. Die größte Universität in der Region, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, hat hingegen bereits verkündet, dass alle Lehrveranstaltungen soweit möglich nicht in Präsenz stattfinden sollen. Auch auf Prüfungen hat das Extremwetter am Dienstag weiter Auswirkungen.