Ein Blick auf das aktuelle Wettergeschehen zeigt: In Nordrhein-Westfalen bleibt es vorerst unbeständig. Zwischen Regen, Kälte und möglichen Glättegefahren ist die Lage noch nicht vollständig unter Kontrolle. Besonders betroffen könnten in den kommenden Tagen Städte wie Essen, Dortmund und weite Teile des Ruhrgebiets sein.
Zwar war es zuletzt vielerorts noch trocken, doch ein neuer Ausläufer nähert sich von Westen. Dieser bringt feuchte Luftmassen mit sich – und trifft auf bereits vorhandene Kaltluft. Ob sich daraus eine gefährliche Wetterlage entwickelt, bleibt zunächst offen.
Wetter in NRW: Eisregen möglich!
„Da bildet sich dann so eine Oklusion“, heißt es bei „wetternet“. Gemeint ist eine sogenannte Luftmassengrenze. Dort treffen warme und kalte Luftmassen aufeinander – was in Verbindung mit Niederschlag zu Eisregen führen kann. Wo genau dieser einsetzt, lässt sich erst am frühen Morgen sicher vorhersagen. Die Temperaturen bewegen sich dabei in einem kritischen Bereich. „Die reichen am Morgen früh von null bis acht Grad“, so der Bericht weiter. Glätte durch überfrierende Nässe bleibt daher eine reale Gefahr – vor allem in den frühen Morgenstunden.
+++ Glatteis & gefährliche Kälte trifft Bahn hart +++ HIER drohen bis zu 40 Zentimeter Neuschnee +++
Schon ab Donnerstag (29. Januar) könnten im Osten Nordrhein-Westfalens Schneeflocken auftreten. Die Tageshöchstwerte liegen nur bei etwa vier Grad. In der Nacht zum Freitag (30. Januar) sinken die Temperaturen auf bis zu minus drei Grad. Am Wochenende (Januar – 1. Februar) könnte es dann besonders kalt werden – mit Tiefstwerten von bis zu minus elf Grad. In Kombination mit Niederschlägen kann das zu „wirklich glatten Straßenverhältnissen und Behinderungen im Straßenverkehr“ führen.
NRW: Essen und Dortmund besonders betroffen
Essen und Dortmund liegen genau im Übergangsbereich zwischen kalter und feuchter Luft. Damit könnten diese Städte besonders anfällig für Glätte, Eisregen und kurzzeitige Schneefälle sein. Noch ist unklar, ob die Wetterlage dort tatsächlich gefährlich wird – eine genaue Einschätzung soll am Dienstagmorgen erfolgen.
Mehr News:
Auch zum Start in die neue Woche bleibt das Wetter wechselhaft. In vielen Regionen sind Temperaturen von minus neun Grad möglich. „Die Tageshöchstwerte machen dann Stopp bei sechs und sieben Grad“, so der Bericht. Vom Süden und Osten her können weiterhin Schneeflocken auftreten – begleitet von vielen Wolken.