Der US-Flugzeugträger Abraham Lincoln ist im Indischen Ozean eingetroffen. Die von drei Zerstörerschiffen begleitete Plattform solle „die regionale Sicherheit und
Stabilität fördern“, teilte das US-Zentralkommando mit. Präsident Donald Trump hatte dem Iran vergangene Woche für den
Fall der Hinrichtung von Demonstranten mit einem Militäreinsatz gedroht.
Auf der Abraham Lincoln sind Tausende
Besatzungsmitglieder und mehrere Flugzeugstaffeln stationiert, darunter
Kampfmaschinen vom Typ F-35 Lightning II und F/A-18 Super Hornet. Die
Zerstörerschiffe tragen Hunderte Raketen sowie Dutzende Tomahawk-Marschflugkörper zum Angriff auf Landziele.
Bereits 2025 ähnliches US-Vorgehen
Darüber hinaus hat
die US-Regierung weitere Kampfflugzeuge in die Region beordert.
Experten, die Flugverfolgungsdaten analysieren, haben zudem zahlreiche Frachtflugzeuge des US-Militärs beobachtet, die ebenfalls dorthin
unterwegs sind. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte unterdessen einen US-Regierungsvertreter mit den Worten, die USA seien „offen für Geschäfte“, falls der Iran diese anstrebe. Was die Bedingungen dafür sein sollten, führte er nicht aus.
Das Vorgehen ähnelt dem des vergangenen Jahres,
als die USA in Erwartung eines iranischen Gegenangriffs nach der
Bombardierung dreier wichtiger Nuklearanlagen Flugabwehrwaffen
verlegten. Wenige Tage nach den Angriffen feuerte der Iran mehr als
ein Dutzend Raketen auf den US-Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid ab. Es gab keine Verletzten.
Nach früheren Drohungen hatte Trump auf
Angriffe verzichtet und dies damit begründet, dass der Iran die
Hinrichtung von 800 inhaftierten Demonstrantinnen Demonstranten gestoppt habe. Eine
Quelle dafür nannte er nicht.
Irans Regime tötet Tausende Demonstranten
Nach Angaben von Aktivisten sind bei Protesten
gegen die iranische Regierung mindestens 5.973 Menschen getötet und mehr
als 41.800 inhaftiert worden. Die vom Iran offiziell genannte Zahl der
Todesopfer liegt mit 3.117 weit darunter.
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Iran
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