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Es läuft beim VfB. Nach dem historischen Pokalsieg 2025 startete auch das neue Jahr stark. In der Bundesliga holte der VfB zehn von möglichen zwölf Punkten, steht auf Rang vier und ist damit auf Kurs Champions-League-Qualifikation. BILD sagt, was den VfB so stark macht – und was Trainer Sebastian Hoeneß (43) besonders gefällt.
Der Kader
Der VfB profitiert von gleich zwei Kader-Aspekten. Einmal die Breite. Gegen Gladbach konnte Hoeneß Stars wie Undav, Führich, Mittelstädt oder El Khannouss von der Bank bringen. Und: Das Gerüst der Mannschaft steht schon lange, die Automatismen funktionieren. Hoeneß: „Wir können auf ein Fundament von Spielern bauen, die schon seit einigen Jahren dabei sind. Das ist wichtig, gerade in englischen Wochen, in denen man nicht viel trainieren kann.“

Der VfB um Sportboss Fabian Wohlgemuth (46) kann auf einen starken wie breiten Kader zurückgreifen
Foto: Christian Charisius/dpa
Der Trainer
Hoeneß und der VfB passen einfach perfekt zusammen. Klare, ruhige Kommunikation und so gut wie immer die richtigen Entscheidungen am Spieltag. Die Mannschaft schätzt das Trainer-Team sehr, setzt die Hoeneß-Ideen erfolgreich um.

Sebastian Hoeneß (43/r.) nach dem Auswärtssieg in Gladbach
Foto: Getty Images
Großer Fleiß
Hoeneß: „Uns zeichnet aus, dass wir in den Basics wirklich gut sind. Bei den Laufwerten sind wir meistens besser als der Gegner, auch in den Zweikämpfen sind wir in der Liga ganz oben.“ Wie am Sonntag, als der VfB überragende 79 Zweikämpfe gewann, Gladbach nur 51.
Der Schlüsselspieler
Angelo Stiller (24) kehrte gegen Gladbach zurück in den Kader und zog gleich wieder alle Fäden im VfB-Spiel. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (46): „Ange reißt das Spiel an sich und verfeinert unsere Spielkultur. Das Spiel ist auf ihn zugeschnitten.“

Der Chef im Zentrum: Angelo Stiller (24)
Foto: Getty Images
Die Abwehr
Der VfB kann sich auf seine Hintermannschaft verlassen. Torwart Nübel ist in Weltklasse-Form, Schrank Chabot einer der besten deutschen Verteidiger, Jeltsch eines der größten Defensiv-Talente und Hendriks mausert sich ebenfalls zu einem der besten Abwehrmänner der Liga.
Der Sturm-Star
Deniz Undav (29) ist so gut, dass seine zweieinhalb Spiele ohne Tor und mit einigen ausgelassenen Chancen direkt verwunderten. Aber der Stürmer zeigte schon gegen Gladbach mit seinem Treffer, dass er auch weiterhin der beste deutsche Torjäger (13 Saisontore) und zu Recht der Erwartungshaltung eines Top-Spielers ausgesetzt ist.
Die Erfahrung
Der VfB hat aus der Vorsaison und dem Ligaphasen-Aus in der Champions League gelernt. Training und Belastungssteuerung wurden angepasst. Wohlgemuth: „Die Mannschaft wirkt stabil und geduldig, ein Zeichen der Entwicklung.“