
Stand: 27.01.2026 11:36 Uhr
Rätselhafte Serie: Unbekannte hatten in der Nacht zu Samstag die A281 mit einem Sattelauflieger blockiert. Die Bremer Polizei berichtet von zwei weiteren Fällen seit Dezember auf derselben Autobahn.
Den Anfang machte den Angaben zufolge ein gestohlener Zwölftonner, der in der Nacht des 21. Dezember im Bereich der Auffahrt Strom die Fahrbahn blockierte. Am Samstag teilte die Polizei dann mit, dass ein Sattelauflieger in der Nacht beide Fahrspuren und sogar den Seitenstreifen der A281 blockiert habe. Da sich keine Ladung auf dem Auflieger befand, sei das Hindernis besonders bei Dunkelheit nur schwer zu erkennen gewesen. Die Polizei bezeichnet den Vorfall in einer Mitteilung „als äußerst gefährlich“. Man ermittele deshalb wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Am Sonntag schließlich ist der Polizei ein weiterer Sattelauflieger gemeldet worden, der ebenfalls in der Nacht zu Samstag auf der Autobahn abgestellt worden sein soll.
Lkw-Fahrer kann im letzten Moment bremsen
Ein 64 Jahre alter Lkw-Fahrer hatte der Polizei über den zuerst bekannt gewordenen Vorfall in der Nacht zu Samstag berichtet, er habe den Auflieger erst im letzten Moment wahrgenommen und nur durch eine Notbremsung einen Zusammenstoß verhindern können. Anschließend habe er sein Fahrzeug wenige Meter zurückgesetzt, um andere Verkehrsteilnehmende zu warnen. Die Ermittler suchen nach eigenen Angaben Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0421) 362 38 88 entgegen.

Das Landgericht Lüneburg hat die beiden Männer wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von elf und zwölf Jahren verurteilt.

Der 40-Jährige aus Hildesheim wollte sich einer Kontrolle auf der A7 entziehen. Auch zu Fuß konnte er die Beamten nicht abhängen.

Auf der Autobahn bei Hannover wurden drei Personen leicht verletzt. Die Polizei vermutet, dass der Autofahrer alkoholisiert war.
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