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Die Eisbären Berlin stolpern die ganze Saison durch die Deutsche Eishockey-Liga. Siege wechseln sich mit Niederlagen ab. Nur Platz 7 im Moment. Die Konstanz fehlt. Nach dem 1:2 in Augsburg am Dienstag ist erst einmal eine Olympiapause für die ganze Liga angesagt.
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Am Donnerstag jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Eisbären-Profi Tobias Eder (†26). Der Stürmer erlag vor zwölf Monaten einem Krebsleiden. Was würde er wohl zu der aktuellen Situation bei den Eisbären sagen?
BILD fragte bei seinem Bruder Andreas Eder (30) nach, der im vergangenen Sommer aus München zu den Eisbären wechselte und Tobias‘ Platz in der Kabine eingenommen hat und in seinem Heimatort Miesbach sein wird. Eder: „Aufgeben ist keine Option. Genau das, was Tobi zu seiner Situation sagte. Wir müssen als Mannschaft da durch.“

Andreas Eder stürmt seit Sommer für den Deutschen Meister
Foto: Leipold/City-Press
Andreas Eder wird am Grab ein Gesteck niederlegen
Wie hat der Bruder den Tod von Tobias Eder in den 12 Monaten verarbeitet?
Eder: „Es ist ganz unterschiedlich. Es gibt Tage, da läuft alles super, ich fühle mich echt gut. Aber es gibt auch Tage, da kommt alles wieder hoch. So, als wäre es erst gestern gewesen.“ Am Donnerstag wird er das Grab seines Bruders aufsuchen und ein Gesteck niederlegen.
Die Erinnerung an den viel zu früh verstorbenen Nationalspieler wird aufrecht gehalten. So kündigen die Eisbären-Fans schon an, an der Gedenktafel an der Arena Gestecke niederzulegen und Kerzen anzuzünden.
Tobias Eder lebt in den Herzen der Eisbären und aller Eishockey-Freunde. Andreas Eder verrät noch ein interessantes Detail: „Seit den letzten Play-offs steht auf meinen Schlägern nicht mein Name, sondern ‚Tobi‘ und seine Rückennummer 22.“
Wenn die Eisbären in dieser Saison erfolgreicher sein würden, wäre das wohl die größte Freude für Tobias Eder.