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Gladbachs Sportchef Rouven Schröder (50) hätte in der Wintertransferperiode den Fohlen-Kader gerne qualitativ verstärkt. Doch ihm waren finanziell die Hände gebunden. Was auch daran lag, dass Borussia in den vergangenen Jahren bei den Top-Transfers nicht immer ein glückliches Händchen gehabt hatte.
Verschenkte Kohle – Gladbachs 27-Millionen-Irrtum! Rückblick: In der Saison 2022/23 waren Jonas Omlin (32), den Borussia für 9 Millionen Euro als Nachfolger von Yann Sommer (36) verpflichtete, und Nathan Ngoumou (25), der für 8 Millionen Euro aus Toulouse eingekauft wurde, die Top-Transfers. In der Folgesaison 2023/24 kam Tomas Cvancara (25) für 10 Millionen Euro aus Prag. Der Tscheche sollte im Sturmzentrum die Lücke schließen, die Marcus Thuram (28, ablösefrei zu Inter Mailand) hinterlassen hatte.
Doch die 27 Millionen Euro alleine für dieses Trio haben sich nie ausgezahlt. Und viel von der Kohle wird Borussia auch nicht wiedersehen, wenn die Profis endgültig den Klub verlassen werden…
Cvancara ist nur noch 2,5 Millionen Euro wert
► Omlin kam als absolute Nummer 1, wurde sogar zum Kapitän bestimmt – doch nach mehreren Verletzungspausen verlor er seinen Stammplatz an Moritz Nicolas (28). Anfang der Woche flüchtete der Schweizer auf Leihbasis nach Leverkusen.
► Ngoumou schaffte es seit über drei Jahren nicht, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Von den 121 maximal möglichen Bundesliga-Spielen seit seinem Wechsel stand er nur in 30 Partien in der Startelf. Seit April 2025, als er sich beim Auslaufen nach dem Spiel bei St. Pauli einen Achillessehnenriss zuzog, fehlt er komplett – Comebackzeitpunkt ungewiss.

Nathan Ngoumou (25) ist nach seinem Achillessehnenriss immer noch im Aufbautraining
Foto: picture alliance / Kirchner-Media
► Cvancara konnte die Erwartungen ebenfalls nicht erfüllen. Nach der abgebrochenen Leihe in Antalya soll er nun bei Celtic Glasgow wieder in die Spur finden. Kurz nach seinem Wechsel nach Gladbach hatte der Stürmer laut transfermarkt.de einen Marktwert von 12 Mios. Mittlerweile sind es nur noch 2,5 Millionen.
Die 27-Millionen-Irrtümer kommen Gladbach teuer zu stehen …