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Es ist Spiel eins nach den schweren Ausschreitungen beim Ost-Duell zwischen Magdeburg und Dynamo Dresden. Für das Heimspiel am Freitagabend (18.30 Uhr) verzichtete der FCM jedoch auf eine weitere ausführliche Stellungnahme zu den Krawallen.
Wie eine Klub-Sprecherin mitteilte, befinde sich der Verein in der Aufarbeitung. Nach Bearbeitung aller Fakten wolle man sich äußern.
Rein sportlich steht das Spiel gegen Hannover im Zeichen der Rückkehr von Ex-Trainer Christian Titz (54). Der arbeitete viereinhalb Jahre erfolgreich an der Elbe und hinterließ einen prägenden Offensivstil.
Den hat Petrik Sander in seiner Arbeit als Interimstrainer und wenig später als Chef übernommen. Dabei war er vom Titz-Fußball nicht so überzeugt. Sander ehrlich: „Das ist eine spannende Idee. Ich war bei der Sache zunächst sehr skeptisch. Aber mein Co-Trainer Pascal Ibold hat mich dann überzeugt, dass das der richtige Weg ist. Das hat sich dann auch so herausgestellt.“
Titz-Fußball auch unter Sander beim FCM
Wie unter Titz spielt der FCM auch unter Sander offensiv mit viel Ballbesitz, schnellem Umschaltspiel und hohem Pressing.

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto
Sander: „Wir können keine langen Bälle schlagen, die fliegen uns sofort wieder um die Ohren. Ich muss mit dem Personal arbeiten, was ich habe. Er hatte die Möglichkeit, über mehrere Transferperioden die Mannschaft zusammenzustellen, dann ist das dem Spielstil förderlich. Dementsprechend war das Team zusammengestellt und uns waren teilweise die Hände gebunden, um irgendetwas anderes zu machen.“
Beim Wiedersehen erwartet Sander ein taktisch geprägtes Spiel: „Es wird sehr spannend, aber es ist nicht so, dass der eine den anderen nicht überraschen könnte.“