Remy Cointreau gab am Donnerstag bekannt, dass der Konzernumsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 wieder gewachsen ist und damit die Markterwartungen übertraf. Ausschlaggebend dafür waren die verbesserten Verkäufe auf dem wichtigen US-Markt.

Dies half, die Schwäche in China auszugleichen, wo die Nachfrage nach hochwertigen Spirituosen weiterhin schwierigen Bedingungen unterliegt und zudem ein negativer Kalendereffekt durch das späte chinesische Neujahrsfest hinzukam.

Der Hersteller von Remy Martin Cognac und Cointreau Likör bestätigte seine Jahresprognose.

Remy Cointreau teilte mit, dass der Umsatz im dritten Quartal organisch um 2,8% auf 245,8 Millionen Euro (€245,8 Millionen, 294,47 Millionen US-Dollar) gestiegen ist. Analysten hatten laut einer unternehmenseigenen Konsensschätzung mit einem Anstieg von 1,7% gerechnet.

Die Umsätze mit Cognac, die den Großteil der Erlöse von Remy ausmachen, stiegen im Quartal um 3,2% auf €150,2 Millionen, während Analysten lediglich einen Anstieg von 1,4% erwartet hatten.

Remy bekräftigte, dass für das Gesamtjahr 2025/2026 ein organisches Umsatzwachstum im Bereich zwischen stabil und niedrig einstellig erwartet wird.

Das Unternehmen, das weiterhin gezielt in China und den Vereinigten Staaten investieren will, um die Erholung zu stützen, rechnet zudem mit einem organischen Rückgang des laufenden operativen Jahresgewinns im niedrigen zweistelligen bis mittleren Zehnerprozentbereich.

(1 US-Dollar = 0,8347 Euro)

Bericht von Dominique Vidalon; Redaktion: Benoit Van Overstraeten