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News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Russland muss laut einem Bericht aus der Not heraus 260 Panzer produzieren. Putins Verluste steigen weiter.
Kiew – Laut dem ukrainischen Geheimdienst sind die sowjetischen Waffenbestände Russlands nahezu erschöpft. Oleh Luhowskyj, stellvertretender Leiter des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes, erklärte, dass die ehemals riesigen Bestände an gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie aus der Sowjetzeit aufgebraucht seien.
Russische Rekruten auf einem alten T-62-Panzer (Symbolbild) © Vladimir Smirnov/ImagoUkraine-News: Russlands Armee muss Panzer neu produzieren
Die russischen Streitkräfte müssen nun auf die zeitintensive und teure Neuproduktion setzen. Russland plant, im Jahr 2026 insgesamt 260 neue Kampfpanzer zu produzieren, was einem Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Allerdings sinkt die Rate der Restaurierung alter Panzer um 40 Prozent. „Infolgedessen wird die Gesamtzahl der auf das Schlachtfeld gelieferten Panzer um etwa ein Drittel geringer ausfallen als im letzten Jahr“, so Luhowskyj laut ntv.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-News: Verluste für Russland weiterhin hoch
Die Verluste Russlands im Ukraine-Krieg nehmen indes weiter zu. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte berichtete auf Facebook, dass Putins Armee in den vergangenen 24 Stunden etwa 830 Soldaten verloren hat. Häufig liegt die Zahl der täglichen Verluste bei über 1000 Soldaten. Am Vortag waren es weniger als 1000 Soldaten. Seit Beginn der Kämpfe am 24. Februar 2022 belaufen sich die gesamten Verluste auf etwa 1.237.400 Soldaten.
Gespräche für ein Ende vom Ukraine-Krieg
In Bezug auf die Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs bleibt die Gebietsfrage um Donezk der letzte Streitpunkt. US-Außenminister Marco Rubio bezeichnete dieses Thema als ein „sehr schwieriges“, wie er laut Reuters vor einem Senatsausschuss äußerte.
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Rubio deutete an, dass es bei den künftigen Sicherheitsgarantien für die Ukraine gegen einen möglichen erneuten russischen Angriff eine Einigung geben könnte. Bei den Folgegesprächen könnte eine US-Präsenz bestehen, jedoch würden die bisherigen Gesandten von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, nicht mehr teilnehmen.
Die ersten direkten trilateralen Gespräche in Abu Dhabi über den US-Friedensplan für die Ukraine fanden in diesem Format statt. Trump hatte den Plan im November erstmals vorgestellt und seither mehrfach überarbeitet. Vertreter aus der Ukraine und den USA lobten die Gesprächsatmosphäre. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)