29.01.2026 – 12:38

Polizei Mönchengladbach

Mönchengladbach (ots)

In Eicken ist es jetzt zu einem Betrug gekommen, bei dem die Opfer einem falschen Vermieter einen vierstelligen Betrag als Kaution bezahlt haben und nun trotzdem ohne neue Wohnung dastehen.

Ein 57 und 54 Jahre altes Ehepaar aus Mönchengladbach hatte sich eigenen Angaben zufolge im Dezember auf eine Wohnungsanzeige auf dem Portal „Kleinanzeigen“ gemeldet und die inserierte Wohnung an der Alsstraße in Eicken dann auch besichtigt. Nachdem sie vermeintlich den Zuschlag bekommen hatten, hätten sie vor Ort den Mietvertrag im Beisein des angeblichen Vermieters unterschrieben. Bei dem Termin sei auch eine unbekannte Frau anwesend gewesen, die die Kaution in bar entgegennahm. Im Gegenzug hätten sie eine Quittung erhalten. Mit dem Vermieter sei daraufhin vereinbart worden, dass die Schlüsselübergabe am 23. Januar stattfindet. Am besagten Tag habe das Ehepaar die Wohnung erneut aufgesucht, dort aber niemanden antreffen können und den Mann auch telefonisch nicht mehr erreichen können. Es stellte sich heraus, dass der angebliche Vermieter gar nicht in Besitz der Wohnung ist und diese wegen Sanierungsarbeiten derzeit überhaupt nicht für eine Vermietung zur Verfügung steht.

Das betroffene Ehepaar beschreibt die beiden Unbekannten wie folgt: Der Mann ist circa 1,80 Meter groß, ungefähr 40 Jahre alt, hat braune Haare, eine stämmige Figur und ein südländisches Erscheinungsbild. Die Frau ist circa 1,75 Meter groß und um die 30 Jahre alt, hat eine schlanke Statur, lange dunkelblonde oder braune Haare und ebenfalls ein südländisches Erscheinungsbild.

Die Polizei rät dazu, Zahlungen niemals im Voraus durchzuführen und auch nicht sofort sensible Daten anzugeben, wenn Sie beabsichtigen, eine Wohnung anzumieten. Auch eine Mietkaution sollte unbedingt erst dann gezahlt werden, wenn die Schlüsselübergabe erfolgt ist. Zudem ist es ratsam, mit anderen Bewohnern des betroffenen Gebäudes zu sprechen und sich nach der Verfügbarkeit der Immobilie zu erkundigen. Sollte es dennoch zum Betrugsfall kommen, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (sts)

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