China wird britischen Staatsbürgern erlauben, visumfrei für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen zu reisen, kündigte Premierminister Keir Starmer während seines Besuchs in Peking an und bezeichnete diesen Schritt als Erfolg für Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt expandieren wollen. Die Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Partnerschaftspakets, das darauf abzielt, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken.
Starmer sagte, Unternehmen hätten sich für einen leichteren Zugang zu China eingesetzt, während sie ihre Präsenz im Ausland ausbauen wollen, und argumentierte, dass die lockeren Regeln Arbeitsplätze in Großbritannien unterstützen könnten. Die Ausweitung der britischen Wirtschaft ist ein zentrales Ziel seiner viertägigen Reise, wobei London sich stark auf seinen global wettbewerbsfähigen Dienstleistungssektor konzentriert.
Parallel zur Visaänderung einigten sich beide Regierungen darauf, eine Machbarkeitsstudie zu starten, die zu einem bilateralen Dienstleistungsabkommen führen könnte. Beamte erklärten, die Partnerschaft werde eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzen, Rechts- und Berufsdienste, Bildung und Qualifikationen fördern – Bereiche, in denen Großbritannien bereits jährlich Dienstleistungen im Wert von etwa 13 Milliarden Pfund nach China exportiert…