RE10 nach Düsseldorf

RheinRuhrBahn zieht Züge aus dem Verkehr

29.01.2026 – 15:08 UhrLesedauer: 1 Min.

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Regionalexpress-Zug der RheinRuhrBahn (Archivbild): Sicherheitsbedingte Stilllegung sorgt für Zugausfälle. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)

Acht Fahrzeuge wurden nach einer gutachterlichen Prüfung vorsorglich stillgelegt. Pendler müssen sich auf erhebliche Fahrplanänderungen und längere Wartezeiten einstellen.

Die RheinRuhrBahn hat aus Sicherheitsgründen mehrere Züge des Typs LINT 41 außer Betrieb genommen. Die Maßnahme betrifft insbesondere die Regionalexpress-Linie 10, die zwischen Kleve, Krefeld und Düsseldorf verkehrt.

Auf der Strecke bleibt vorerst der 60-Minuten-Takt bestehen, ergänzt durch Ersatzverkehre. Die ursprünglich für den 2. Februar geplante Rückkehr zum Halbstundentakt kann nicht umgesetzt werden.

„Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Deshalb sehen wir uns gezwungen, Fahrzeuge, an denen technische Mängel entdeckt wurden, vorübergehend aus dem Verkehr zu ziehen“, begründete RheinRuhrBahn-Geschäftsführer Benjamin Ey die Maßnahme.

An einem Fahrzeug wurde bereits Mitte Dezember eine Unregelmäßigkeit festgestellt. Daraufhin beauftragte die RheinRuhrBahn einen externen Gutachter mit der Prüfung der Fahrzeuge. Dieser empfahl die Außerbetriebsetzung von insgesamt acht Fahrzeugen.

Bei der gutachterlichen Untersuchung wurden Mängel an sicherheitsrelevanten Komponenten der Triebfahrzeuge entdeckt. Die Probleme seien laut RheinRuhrBahn auf den Einbau fehlerhafter Bauteile in der Werkstatt eines anderen Bahnunternehmens zurückzuführen.

Die betroffenen Werkstätten werden nicht von der RheinRuhrBahn oder einem Unternehmen der Transdev Gruppe betrieben, sondern von einem externen Dienstleister. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Einschränkungen für unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten und die Fahrzeuge schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen zu können“, so Ey.