Vor der Kommunalwahl
Frankfurt sucht noch freiwillige Helfer
29.01.2026 – 16:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Auszählung von Wahlbriefen in Frankfurt (Archivbild): Noch sucht die Stadt einzelne Wahlhelfer. (Quelle: Arne Dedert/dpa)
Obwohl schon viele zugesagt haben, sucht Frankfurt weiter Wahlhelfer für den 15. März. Gewählt wird dann auf einem der größten Wahlzettel Deutschlands.
Für die anstehende Kommunalwahl am 15. März sucht die Stadt Frankfurt noch immer Wahlhelfer. Insgesamt habe man zwar schon genügend Freiwillige, sagte Stadträtin Eileen O’Sullivan (Volt) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz, aber man wolle 120 Prozent des Bedarfs abdecken. So sei man auch gerüstet, wenn Helfer ausfallen.
Insgesamt benötige die Stadt 7.000 Ehrenamtliche, 4.000 davon kommen aus städtischen Ämtern. Wahlhelfer erhielten in Frankfurt je nach Funktion bis zu 90 Euro als Aufwandsentschädigung, sagte die Dezernentin für Bürger, Digitales und Internationales. Interessierte können sich weiterhin online als Wahlhelfer registrieren.
Fast 1,50 Meter breit und 60 Zentimeter hoch: Der Stimmzettel zur Stadtverordnetenversammlung hat beeindruckende Ausmaße. Nach Angaben der Wahl-Organisatoren ist er einer der größten Stimmzettel in ganz Deutschland. Kurios: Der Wahlzettel ist gegenüber der letzten Kommunalwahl 2021 in der Breite um 20 Zentimeter gewachsen. Grund dafür sind laut Stadt „einige lange Namen, die sich auf die Spaltenbreite der Listen ausgewirkt haben“.
1.120 Kandidaten stehen für die insgesamt 22 Parteien und Listen auf dem Stimmzettel. 3.175 Menschen stehen auf allen Stimmzetteln insgesamt – neben dem Zettel für die Stadtverordnetenversammlung auf den Stimmzetteln für die 16 Ortsbeiräte sowie für die Wahl der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Insgesamt finden am Wahltag also 18 Wahlen statt.
Ab Anfang Februar werden die Wahlbenachrichtigungen herausgeschickt. Bis zum 22. Februar müssen sie zugestellt sein. Wer bis dahin keine Benachrichtigung erhalten hat, sollte sich nach Angaben der Stadt schnell beim Wahlamt melden.
Nach bisherigem Stand gibt es in Frankfurt 516.000 Wahlberechtigte für die Stadtverordneten- und Ortsbeiratswahlen. Bei der Ausländerbeiratswahl seien es rund 223.000 Wahlberechtigte. In Summe sollen also 655.000 Frankfurter eine Wahlbenachrichtigung erhalten.
Sobald die Wahlbenachrichtigung da ist, kann man über einen QR-Code online die Briefwahl beantragen. Das geht auch unter frankfurt.de/briefwahlunterlagen. Auf altmodische Weise kann man den Antrag auf der Benachrichtigung auch händisch ausfüllen und per Post einreichen.
Wer per Brief wählen will, sollte den Antrag bis zum 4. März abgegeben haben. Technisch gesehen sei eine Beantragung bis zum Freitag (13. März) vor dem Wahlsonntag am 15. möglich – das ist O’Sullivan zufolge aber nicht zu empfehlen. Die Wahllokale in Frankfurt sind am Sonntag, 15. März, von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
