Im Top-Handicap geht es am Sonntag in Wambel um Prämien von 7.200 Euro.

Nach zweiwöchiger Pause geht es am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel weiter: Am dritten Renntag des Jahres veranstaltet der Dortmunder Rennverein sieben Rennen. Mit 72 Startern fiel die Resonanz der Rennställe sehr gut aus. Die fünf Handicap-Prüfungen, bei denen die Pferde je nach Vorleistung unterschiedliche Gewichte tragen müssen, sind alle zweistellig besetzt.
In dem mit 7.200 Euro dotierten „Preis vom Renngericht Deutscher Galopp“ über 1.800 Meter dürfte es besonders spannend werden, denn das Top-Handicap des Tages ist gespickt mit Sandbahn-Spezialisten in Form. Da ist beispielsweise der vom amtierenden Champion Henk Grewe (Köln) trainierte Quick and Wild (Foto). Der Vierjährige gewann Mitte Dezember in Wambel und dann anfangs des Monats im französischen Deauville.
Oder der sechsjährige Mr Pablo, der zuletzt vier Rennen in Folge gewonnen hat, die letzten beiden in Dortmund. Sein Trainer Jan Korpas (Halle) agiert in dieser Wintersaison in großer Form. Mit dem vierjährigen Aral hat Korpas noch ein zweites heißes Eisen im Feuer. Einigen Anhang dürfte auch die von Axel Kleinkorres in Mülheim vorbereite fünfjährige Stute Walencia finden. Sie siegte am letzten Renntag des zurückliegenden Jahres in Wambel. Frische Dortmund-Siegerin ist auch die sechsjährige Zeraphina aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek (Hannover). Sie war vor 14 Tagen erfolgreich.
Das alles macht die Prüfung zum idealen Test für eine Viererwette. Unter den elf Kandidaten gilt es, die ersten vier in der richtigen Reihenfolge zu tippen. Der Dortmunder Rennverein garantiert eine Mindestausschüttung von 10.000 Euro, die unter den erfolgreichen Wettern aufgeteilt wird. Start des Rennens ist um 12.47 Uhr, der Renntag beginnt mit dem „Wettstar.de Cup“ über 1.950 Meter bereits um 10.33 Uhr.
Spannender Sprint zum Abschluss
Das abschließende Rennen des Tages ist für 13.50 Uhr angesetzt. An dem Sprint über 1.200 Meter nehmen ein halbes Dutzend Kandidaten teil, darunter die Sandbahn-Spezialisten Energy Dragon (Erika Mäder/Krefeld), Vinnare (Frank Fuhrmann/Möser bei Magdeburg) und Keano von Fabian Xaver Weißmeier. Der im badischen Iffezheim ansässige Trainer hat mit dem fünfjährigen Mister Sketch außerdem den Rechnungsfavoriten am Start. Aber hier muss sich erst weisen, wie der Großbritannien-Import mit den Bedingungen in Wambel zurechtkommt.
Der Eintritt zu dem Renntag ist wie immer im Winter frei, die Tribünen sind beheizt, für die kleinen Besucher gibt es einen überdachten Spielplatz.
Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein