Groß waren die Hoffnungen bei Eintracht Braunschweig auf einen Auswärtssieg, am Ende setzte es im Duell gegen Greuther Fürth jedoch einen herben Rückschlag. 0:0 hieß es letztendlich im Sportpark Ronhof – und das trotz 90-minütiger Überzahl für den BTSV.

Ein Ergebnis, dass sich angesichts des Platzverweises für Fürths Maximilian Dietz wie eine Niederlage anfühlen dürfte. Diese Leistung von Eintracht Braunschweig ist ein echtes Armutszeugnis!

Eintracht Braunschweig in Überzahl ideenlos

Die Zuversicht dürfte bei den zahlreich mitgereisten Braunschweiger Fans in Fürth nach drei Minuten groß gewesen sein, als ihr Team schlagartig in Überzahl agierte. Doch was machten die Mannen von Eintracht Braunschweig aus diesem großen Vorteil? So gut wie gar nichts. Denn trotz zwischenzeitlich weit über 70 Prozent Ballbesitz fiel dem BTSV im Abstiegskracher so gut wie gar nichts ein.

Auch interessant: Eintracht Braunschweig verkündet Abgang – Missverständnis vorzeitig beendet

Dazu passt: Diejenigen Chancen, die sich für Eintracht Braunschweig ergaben, resultierten zumeist entweder aus Standardsituation oder individuellen Fehlern der Fürther. Einzig der Pfostentreffer von Erencan Yardimci sorgte in Halbzeit eins für Aufsehen. In der Schlussphase waren die Fürther dann sogar mehr am Drücker und hätten – wenn auch mit wenig Glück – gut und gerne einen Treffer erzielen können.

BTSV-Offensive zu ideenlos

Wie auch beim 0:3-Hinrundenauftakt gegen Magdeburg entpuppt sich also einmal mehr die Offensive von Eintracht Braunschweig als das große Problem des BTSV. Der Abgang von Christian Conteh könnte also wohlmöglich doch etwas schwerer wiegen als zunächst angenommen.

Mehr Nachrichten für Dich:

Für Trainer Heiner Backhaus und sein Team gilt es nun, an den nötigen Stellschrauben zu drehen. Denn schon am kommenden Spieltag wartet mit dem Karlsruher SC der nächste schwierige Gegner.