Nächste Demo in Dortmund angekündigt
Polizei erwartet bis zu 10.000 Personen
Sophia Varga
Redakteurin

Bei den beiden vergangenen prokurdischen Demos gegen die Gewalt in Syrien kamen je über 4000 Personen nach Dortmund. © Schulze
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Am dritten Freitag in Folge ist eine prokurdische Demo in Dortmund angemeldet. Das bestätigt die Polizei Dortmund am Vorabend. Bereits am 16. und am 23. Januar demonstrierten je über 4000 Personen gegen die Gewalt gegen Kurden in Syrien, unter anderem in Rojava. Nun sollen am 30. Januar 10.000 Personen in Dortmund demonstrieren – so viele seien laut Polizei zumindest angemeldet.

Ein genauer Treffpunkt wird von der Polizei bis zum Vorabend nicht genannt. Es werde in einer Mitteilung aber vor erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr zwischen Westentor und Hiltropwall zwischen 17 Uhr und 20 Uhr gewarnt, was einen Demozug zumindest nicht ausschließt.
Veranstaltungshinweise im Netz
Unverifizierte Veranstaltungshinweise im Netz sprechen aber vom Platz der deutschen Einheit als Versammlungsort. Das wollte die Polizei auf Anfrage nicht bestätigen. Die angebebenen Uhrzeiten von Polizei und Veranstaltungsankündigungen im Netz decken sich allerdings.

Bis Redaktionsschluss blieben also noch einige Details unklar, was die genaue Gestaltung des Demonstrationszuges angeht. Bei den vergangenen Demos, vor allem der ersten, sah das Vorgehen der Polizei aber so aus, dass man Demostart und -Route nach Gegebenheit vor Ort angepasst hat. Da sah die Informationslage allerdings noch so aus, dass aus 400 angemeldeten Personen über 4000 wurden, was die Polizei überrascht hat.