Lange hielten sich die Gerüchte um ein sechstes „Rambo“-Abenteuer, jetzt nimmt das „John Rambo“ getaufte Projekt tatsächlich Fahrt auf. Die Dreharbeiten laufen bereits – unter der Regie eines dafür wahrlich perfekt geeigneten Regisseurs.

StudioCanal
Was lange währt, wird endlich gut? Ob diese Weisheit auch im Falle des neuesten „Rambo“-Films zutreffen wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Dass es nun tatsächlich überhaupt zustandekommt, ist aber schon mal aller Ehren wert – und unter welchen Umständen, macht durchaus Hoffnung darauf, dass es nach „Rambo: Last Blood“ wieder bergauf gehen dürfte.
Schon als wir 2022 erstmals von „Rambo 6“ berichteten, zeichnete sich ab, dass Sylvester Stallone, der den titelgebenden Veteranen seit „Rambo“ (1982) fünfmal verkörperte, darin nicht zurückkehren und es sich um keine Fortsetzung, sondern ein Prequel handeln wird, in dem die Vorgeschichte des international unter dem Titel „First Blood“ bekannten Originals erzählt werden soll. Nachdem sich Stallone zunächst für Ryan Gosling für die Besetzung der jungen Version seiner Kultfigur aussprach, wurde im vergangenen August Noah Centineo in der Hauptrolle gecastet.
Und weniger als ein halbes Jahr später ist es nun wirklich so weit: Der unter anderem aus „Black Adam“, „Warfare“ und der erfolgreichen Netflix-Filmreihe „To All The Boys“ bekannte Shooting-Star steht bereits als Stallones Nachfolger vor der Kamera. Die Dreharbeiten zu „John Rambo“, der damit zumindest hierzulande übrigens denselben Titel wie der vierte Teil der Original-Saga trägt, haben diese Woche im thailändischen Bangkok begonnen!
Passend dazu wurden nun außerdem noch weitere Darsteller für den Cast verkündet. So gehören unter anderem auch Yao („Blood & Sinners“), Jason Tobin („A Thousand Blows“), Quincy Isaiah („Winning Time: Aufstieg der Lakers-Dynastie“), Jefferson White („Yellowstone“) und Tayme Thapthimthong („The White Lotus“) zum Ensemble.
„Sisu“-Regisseur macht „John Rambo“
Während Centineos Fangemeinde zum Großteil aus jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern bestehen dürfte, haben „Rambo“-Fans der ersten Stunde vor allem aufgrund jenes Mannes, der dafür auf dem Regiestuhl Platz nimmt, allen Grund, sich auf den Streifen zu freuen. Denn dieser drängte sich mit seinen jüngsten Regiearbeiten geradezu auf, den unkaputtbaren Überhelden in Szene zu setzen.
Denn die Inszenierung übernimmt Jalmari Helander, der zuletzt bereits mit „Sisu“ und „Sisu: Road To Revenge“ zügellose Action-Spektakel der alten Schule von der Leine ließ – und damit auch all jene begeistert haben dürfte, die vor allem die ersten „Rambo“-Sequels ins Herz geschlossen haben. Ähnlich wie „Rambo II“ und „Rambo III“ drehen sich auch die „Sisu“-Filme um eine fleischgewordene Waffe auf zwei Beinen, die sich im Alleingang einer ganzen Armee in den Weg stellt – und diese nach allen Regeln der (Tötungs-)Kunst unter die Erde bringt.
Ihr wollt euch davon überzeugen, was der neue „Rambo“-Macher so drauf hat? Dann schaut euch vorab einfach schon mal „Sisu“ (u. a. im Abo bei WOW*) und „Sisu 2“ (seit kurzem als Video-on-Demand* erhältlich) an. Es erwarten euch zwei wunderbar geradlinige Old-School-Kracher, die mächtig Laune machen – und in Sachen Gewaltspitzen sogar „John Wick“ ziemlich alt aussehen lassen!
Dass Jalmari Helander vor allem den ersten „Rambo“ als prägendes Erlebnis in Erinnerung behalten hat, was entscheidenden Einfluss auf seine Filmemacher-Karriere hat, wird dabei mehr als deutlich. Mit „John Rambo“ bekommt er nun die Möglichkeit, seiner großen Inspiration ganz offiziell Tribut zu zollen.
„John Rambo“ hat noch keinen offiziellen Starttermin, doch ist von einer Veröffentlichung im Laufe des Jahres 2027 auszugehen. Bis dahin könnt ihr euch die Zeit unter anderem mit einem Jason-Statham-Reißer vertreiben, der ursprünglich ebenfalls ein „Rambo“-Film werden sollte:
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