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Nächste Heim-Pleite für den 1. FC Magdeburg: Bei der Rückkehr von Christian Titz (54) verliert der Elbe-Klub auch gegen Hannover 96. Wie schon in der Vorwoche gegen Dynamo Dresden setzte eine 1:2-Niederlage für den FCM.

Bitter: Durch die zweite Niederlage in Folge fällt Magdeburg zurück in die Abstiegszone. Nach dem Höhenflug zuvor (fünfmal ungeschlagen) erlitt der FCM den nächsten Rückschlag.

Für Ärger sorgte das 0:1 der Gäste: In der 38. Minute spielt Oudenne spielt die Kugel zu Källman, der legt quer auf den völlig freien Yokota und der Japaner besorgt das 1:0 für 96. Doch die Lücke in der Magdeburger Abwehr entstand durch die Behandlung von Tobias Müller an der Außenlinie. Der Magdeburger fehlte in der letzten Kette.

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Müller: „Der Schiedsrichter musste mich vom Platz nehmen, weil ich geblutet habe. Er meinte dann, dass der Ball auf meiner Seite gewesen wäre und ich deshalb nicht gleich wieder rein durfte. Ich habe mich in diesem Moment aufgeregt. Ich weiß nicht genau, wie die Regelauslegung ist. Aber in dem Fall ist es extrem ärgerlich. Es ist unclever von uns gewesen, dass wir in Unterzahl in diesen Konter laufen.“

Schiri-Ärger bei FCM-Profi

Trainer Petrik Sander äußerte sich zu der unglücklichen Schiri-Entscheidung wie folgt: „Ich habe mir abgewöhnt, was Schiedsrichterentscheidungen angeht, zu kommentieren. Fakt ist, Tobias musste runter. Wir haben den Ball in einer ruhenden Position und spielen dann einen langen Ball. Wenn wir den Ball in den eigenen Reihen halten, dann ist der Schiedsrichter gezwungen, den Spieler wieder reinzulassen. Wir müssen den Fehler bei uns suchen.“

Christian Titz durfte sich bei seiner Rückkehr über einen Auswärtssieg freuen.

Christian Titz durfte sich bei seiner Rückkehr über einen Auswärtssieg freuen.

Foto: Ronny Hartmann

Und Magdeburg kam auch zurück ins Spiel. Einen Bock von Aseko nutzt Baris Atik zum 1:1-Ausgleich (53.). Aber die Freude währte nicht lang. Nur drei Minuten später führen die 96er erneut. Leopold trifft zum 2:1-Sieg für Hannover (56.).

Sander: „Der zweite Treffer kam viel zu schnell. Das war aus meiner Sicht der Knackpunkt. Dann laufen wir wieder der Musik hinterher und das darf nicht passieren.“

Am Ende verliert Magdeburg erneut und steht nächste Woche vor dem Keller-Duell in Fürth gehörig unter Druck