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Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Verpflichtung eines neuen Cheftrainers. Die Vertragskonditionen sind geklärt, über die Ablöse ist man sich noch immer uneinig.
Frankfurt am Main – Update vom 28. Januar, 14.35 Uhr: Es gibt Verwirrung um eine Einigung von Eintracht Frankfurt mit Wunschtrainer Albert Riera. Die Verhandlungen mit dessen Klub NK Celje stehen offenbar doch noch nicht vor einem Abschluss. Der 43-jährige Spanier soll den Bundesligisten idealerweise schon zum kommenden Wochenbeginn übernehmen – doch im Poker um die Ablöse herrscht offenbar noch Uneinigkeit zwischen den Klubs.
Albert Riera soll der neue Cheftrainer der Eintracht werden. © IMAGO/©INPHO/Ryan Byrne
Am Mittwochvormittag hatte die Bild zunächst berichtet es gebe eine grundsätzliche Einigung zwischen den Vereinen. Die Ablöse sollte sich dem Bericht zufolge auf rund 1,3 Millionen Euro belaufen. Wie Kicker und Sky nun melden, gibt es aber wohl noch keine Verständigung über die Ablösesumme für Riera. Der Poker um den Spanier geht also vorerst weiter.
Erstmeldung vom 28. Januar, 9.53 Uhr: Grundsätzlich herrscht zwischen Riera und der Eintracht bereits Einigkeit. Nach Informationen aus dem Umfeld des Vereins winkt dem früheren Profi ein Vertrag bis 2028 – und nun steht auch die Ablöse für den Spanier fest. Wie aus einem Bericht der Bild hervorgeht soll es nun zu einer Übereinkunft zwischen dem slowenischen Tabellenführer NK Celje und der Eintracht gekommen sein. Der kicker berichtete schon zuvor von einer Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro.
Albert Riera soll Eintrach-Coach werden
Diese hohe Summe werden die Frankfurter aber wohl nicht zahlen müssen. Laut des Bild-Berichts sollen rund 1,3 Millionen Euro Ablöse für Riera fließen – obwohl zuvor deklariert wurde, dass die Slowenen ihren Erfolgstrainer nur ungern ziehen lassen würden. Ganz abgeschlossen ist der Deal deswegenoffenbar noch nicht. Sowohl kicker als auch Sky berichten jetzt über eine fehlende finale Bestätigung, seitens Celje, da Rieras Vertrag dort noch bis 2028 läuft. Auch der Zeitpunkt seines Amtsantritts sorgt weiter für Diskussionen.
Die Eintracht würde den Spanier gern schon am Samstag (31.01., 15.30 Uhr) beim Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen auf der Bank sehen, während Celje darauf pocht, dass Riera am Sonntag noch das Topspiel gegen NK Maribor coacht. Unbestritten ist der hohe Stellenwert Rieras in Frankfurt. Sportvorstand Markus Krösche soll den Coach schon seit Jahren auf dem Zettel haben – bereits 2023 gehörte Riera zum Kandidatenkreis, als letztlich Dino Toppmöller verpflichtet wurde.
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Auch andere Interessenten sollen zuletzt abgeblitzt sein: Laut Berichten lehnte Riera Angebote des slowenischen Verbands sowie von HNK Rijeka und Dinamo Zagreb ab. Vorstandssprecher Axel Hellmann bestätigte bereits am Montagabend den nahenden Abschluss der Trainersuche. „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagte Hellmann und kündigte an, der neue Übungsleiter werde „in Kürze“ vorgestellt.
Seit der Trennung von Dino Toppmöller Mitte Januar wird die Mannschaft interimsweise von Dennis Schmitt und Vereinslegende Alexander Meier betreut. Dieses Duo wird auch am Mittwochabend im Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur (28.01., 21:00 Uhr) an der Seitenlinie stehen. Riera soll laut Berichten am Sonntag (01.02.) noch bei NK Celje an der Seitenlinie stehen, die Eintracht würde jedoch eine frühere Ankunft des Trainers bevorzugen. (LF)