Schließlich läuft es in der Offensive beim Zweitligisten mit nur 17 Toren in 19 Spielen noch nicht rund. „Ich hoffe, dass er für uns Tore machen kann, weil das der Schuh ist, der bei uns drückt. Das wissen wir alle“, sagt Trainer Markus Anfang. Doch bevor Ljubicic für Fortuna überhaupt ans Toreschießen denken kann, muss der 23-Jährige gesund werden. Zuletzt laborierte der Kroate an einer Oberschenkelverletzung, die Anfang jedoch nicht in Panik geraten lässt.
Ljubicic ist flexibel einsetzbar
„Wir werden ihn direkt aufnehmen und betreuen und eine Bestandsaufnahme machen. Dann gucken wir, dass er uns zeitnah zur Verfügung steht. Ich habe da großes Vertrauen in unsere Physiotherapeuten und die medizinische Abteilung“, betont der 51-Jährige, der auch das Profil des Zugangs skizziert: „Er hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass er Tore erzielen kann. Im vorderen Bereich ist er flexibel und ein Neuner, der auch auf der Zehn spielen kann. Grundsätzlich ist er ein spielender Neuner und kann auch über rechts spielen, er ist aber mehr der zentrale Typ.“
Mislintat ist ebenso zuversichtlich, dass Ljubicic in der Rückrunde Impulse setzen kann. „Mit Marin gewinnen wir einen polyvalenten Offensivspieler, der sowohl selbst torgefährlich ist als auch Chancen für andere vorbereitet. Er bringt eine hohe Qualität mit, die unserem Spiel sofort weiterhilft“, sagt der 53-Jährige. Ljubicic selbst ist auch überzeugt davon, für sich den richtigen Schritt gewählt zu haben: „Die Gespräche mit der Fortuna waren sehr klar und ehrlich – das hat mir sofort ein gutes Gefühl gegeben. Ich freue mich auf die Zeit hier in Düsseldorf, will mich schnell einbringen und der Mannschaft mit meinen Qualitäten helfen. Jetzt geht es darum, gemeinsam hart zu arbeiten und Punkte zu holen.“
Anfang: „Konzentrieren uns mit dem Ball auf uns“
Dabei kann Ljubicic sein Team am Sonntag aber noch nicht unterstützen – wie auch die verletzten Hamza Anhari, Florian Schock, Tim Rossmann, Julian Hettwer, Tim Breithaupt sowie der gesperrte Elias Egouli. Unabhängig davon weiß Fortuna, was mit den Paderbornern auf sie zukommt. „Es ist eine Mannschaft, die hier und da auch mal den langen Ball spielt. Sie sind personell und taktisch flexibel. Wir konzentrieren uns im Spiel mit dem Ball auf uns. Gegen den Ball müssen wir schauen, dass wir Paderborn gut verteidigen“, verdeutlicht Anfang.