Stand: 31.01.2026 20:43 Uhr

Wer am Sonnabend mit dem Auto in und um Hamburg unterwegs war, musste sich auf vollere Straßen als sonst einstellen. Denn in der Innenstadt fanden mehrere Demonstrationen unter anderem gegen das Regime im Iran statt. Abends stand zudem das Heimspiel des HSV gegen Bayern München an.

Tausende Exil-Iranerinnen und Exil-Iraner sind am Nachmittag mit grün-weiß-roten Fahnen vom Besenbinderhof bis zum Rathausmarkt gezogen. In Sprechchören forderten sie ein Ende des Mullah-Regimes. Zeitgleich startete ein Autokorso an der Glacischaussee. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer protestierten gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran, unter ihnen auch die Frauenrechtsaktivistin und Politikerin Hourvash Pourkian. Bei ihr sei eine unglaubliche Hoffnung, dass das Regime im Iran demnächst fallen werde, sagte sie dem NDR. Nach Angaben der Hamburger Polizei verliefen die Demonstrationen friedlich.

ADFC fordert auf Demo sichere Radwege

Schon am Vormittag hatte es eine Demonstration vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Hamburg (ADFC) gegeben. Unter dem Motto „Schützt die Radfahrenden“ radelten rund 50 Teilnehmende vom Hauptbahnhof zum Oberlandesgericht am Sievekingplatz. Angesichts der Zahl von elf Fahrradtoten in Hamburg im vergangenen Jahr, forderte der ADFC mit der Demo sichere Radwege.

Viel Verkehr auch durch das HSV-Heimspiel

Die Polizei riet im Vorfeld Autofahrerinnen und Autofahrern dazu das Stadtgebiet am Sonnabend möglichst weiträumig zu umfahren und stattdessen auf U-Bahnen, S-Bahnen und Busse auszuweichen. Denn am Abend fand auch noch das Heimspiel des Hamburger SV gegen den FC Bayern München statt. Die beiden Bundesligisten trennten sich 2:2.

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | Hamburg Journal | 31.01.2026 | 19:30 Uhr

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