
Google will Android-User:innen und ihre Geräte noch besser gegen Diebstähle schützen. (Bild: Shutterstock/vchal)
Schon Ende 2024 hat Google eine Reihe von Features eingeführt, die den Diebstahlschutz von Android-Smartphones erhöhen sollen. Diese sind seit Android 15 integraler Bestandteil des Betriebssystems. Seitdem ist es etwa möglich, eine Diebstahlsperre zu aktivieren. Wird euch das Gerät entrissen, merkt das System die plötzliche Bewegung durch den Gyrosensor und sperrt das Android-Smartphone automatisch. So können Dieb:innen nicht einfach auf das Gerät zugreifen.
Google erweitert Diebstahlschutz für Android-Smartphones
In einem Blog-Post hat Google jetzt bekannt gegeben, dass die Anti-Diebstahl-Features unter Android 16 ein Upgrade erfahren. Zunächst widmet sich Google dabei dem „Failed Authentication Lock“-Feature. Seit Android 15 kann sich das Smartphone automatisch sperren, wenn eine bestimmte Anzahl von Entsperrversuchen scheitert. So soll verhindert werden, dass Dieb:innen nach dem Entwenden des Geräts einfach die PIN per Brute-Force-Methode knacken können.
Bisher war diese Funktion standardmäßig unter Android aktiviert. Künftig könnt ihr in den Einstellungen selbst entscheiden, ob der „Failed Authentication Lock“ auf eurem Gerät greifen soll. Das Deaktivieren der Option könnte etwa für Eltern nützlich sein, deren Kinder mit dem gesperrten Smartphone herumspielen und dadurch die Funktion versehentlich auslösen. Aktiviert ihr die Funktion, fällt die Sperre, in der sich keine weiteren Loginversuche anstellen lassen, zudem künftig länger aus.
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Die zweite Neuerung betrifft den sogenannten „Identity Check“. Dabei handelt es sich um die biometrische Authentifizierung eures Android-Geräts, die euren Gesicht- oder Fingerscan nutzt. Künftig wird die Funktion nicht nur für das Android-System vorbehalten sein. Jetzt wird die Schutzfunktion auch auf Drittanbieteranwendungen wie Banking-Apps und auf Googles eigene Dienste wie den Passwortmanager ausgeweitet. Heißt: Sollte jemand in der Lage sein, euer Smartphone über Umwege zu entsperren, greift der Biometrik-Scan trotzdem noch bei einzelnen Apps und sperrt sie aus.
Zu guter Letzt nimmt Google Änderungen am „Remote Lock“-Feature vor. Über das Mein-Gerät-finden-Netzwerk könnt ihr so aus der Ferne Geräte sperren lassen – etwa, wenn sie verloren gegangen sind oder gestohlen wurden. Damit die Funktion nicht von anderen missbraucht werden kann, führt Google jetzt eine zusätzliche Sicherheitsfrage ein. Solange nur ihr die Antwort auf diese Frage kennt, sollten keine Dritten in der Lage sein, euer Gerät aus der Ferne zu sperren.
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