Hui, was war das für ein Januar-Winter bei den Nordlichtern: Zum Teil 20 bis 30 Zentimeter Schneeauflage und mehr – das ist in Zeiten des Klimawandels eher die Seltenheit. Und die gute Nachricht für Freunde von Eis und Schnee kommt im Februar direkt hinterher. Denn die aktuellen Prognosen spekulieren auf eine Verlängerung der Winterzeit bis etwa Mitte Februar, bevor es aufwärts gehen soll.
Wetter im Februar: Letzter Wintermonat bringt Kälte bis zu -36 Grad

42-Tage-Wettertrend für Berlin als Beispiel für den Osten Deutschlands (Stand der Vorhersage: 30. Januar 2026)
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Im Zentrum der Kälte lag und liegt der Osten unseres Landes. Im Januar vermeldeten die Wetterstationen hier verbreitet 15 Eistage und mehr – also solche Tage, an denen es dauerfrostig war. Und damit hat der Winter aus Sicht des aktuellen 42-Tage-Wettertrends noch lang nicht fertig. Erst ab der Monatsmitte bringt die Berechnung der Wettercomputer Tauwetter sowie frühlingshafte Temperaturen ins Spiel.
Lese-Tipp: So wird das Wetter 2026 – das sagen die Bauernregeln im Februar

42-Tage-Wettertrend für Köln als Beispiel für den Westen Deutschlands (Stand der Vorhersage: 30. Januar 2026)
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Wer im Westen und Südwesten den Winter sucht, der muss rauf auf die Berge. Denn in den tieferen Lagen verweilen die Temperaturprognosen beispielsweise in Köln meistens bei um oder über 5 Grad. Nachtfrost ist dabei zwar auch in den Metropolen am Rhein drin. Aber grundsätzlich sollte nicht mehr allzu viel in Sachen Winter passieren – zumal im zweiten Monatsdrittel zweistellige Temperaturen zur Tagesordnung werden.

42-Tage-Wettertrend für München als Beispiel für den Süden Deutschlands sowie die Berge (Stand der Vorhersage: 30. Januar 2026)
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Während die tieferen Lagen im Süden ebenfalls milder werden, hält sich der Winter im Bergland natürlich deutlich zäher. In den Hochlagen bei Garmisch zum Beispiel, wo auch Frau Holle wiederholt ihre Kissen schüttelt. Dazu bringen klare Nächte überm Schnee auch die passenden Temperaturen, die gerne mal bis auf unter -10, teils auch bis an die -20 Grad absacken können.
Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.
Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.
Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche
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