Film über Trumps Frau

Größtes Kino in Köln schmeißt „Melania“ aus dem Programm

01.02.2026 – 07:53 UhrLesedauer: 2 Min.

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Donald und Melania Trump (Archivbild): Der Film über die First Lady floppt. (Quelle: IMAGO/White House/imago)

Der Film „Melania“ soll einen Einblick in das Leben von Donald Trumps Ehefrau bieten. Kölns größtes Kino aber streicht die Dokumentation aus seinem Programm.

Am 30. Januar startete der Film „Melania“ über die Frau von US-Präsident Donald Trump weltweit in den Kinos. In Köln aber ist die Dokumentation, die die First Lady 20 Tage lang während der Präsidentenwahlen 2024 begleitete, nicht auf der großen Leinwand zu sehen. Im aktuellen Programm führt kein Kölner Kino den Film, den Melania Trump auch selbst mitproduzierte.

Kölns größtes Kino, der Cinedom im Mediapark, wollte die Dokumentation eigentlich zeigen. Nun aber heißt es auf der Webseite des Cinedoms lediglich „Film nicht mehr vorhanden“. Wie zunächst die „Kölnische Rundschau“ berichtete, wurde der Film noch am 30. Januar spontan aus dem Programm gestrichen. Wie ein Sprecher des Kinos der Zeitung sagte, habe es wenig Nachfrage zu dem Film gegeben und nur wenige Tickets seien im Vorverkauf verkauft worden.

Zugleich beobachte die Kinoleitung auch die Geschehnisse in den USA „aufmerksam“. Aufgrund der weltweiten, kritischen Reaktionen auf den Film und die geringe Nachfrage seitens des Publikums habe das Kino beschlossen, den Streifen aus dem Programm zu nehmen. Die wenigen verkauften Tickets würden automatisch storniert und das Geld zurückerstattet.

Auch allgemein schneidet der Film über die US-amerikanische Präsidentengattin nicht gut ab. Auf der Filmwebseite „Rotten Tomatoes“ erhält „Melania“ nur von elf Prozent des Publikums Zuspruch. Bei der „Internet Movie Database“ (IMDb) fällt die Bewertung des Films mit 1,1 von 10 möglichen Sternen ebenfalls bescheiden aus.