Technik von Airbus

Bremen liefert „Herzstück“ für bemannte Mond-Mission

01.02.2026 – 13:16 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Artemis-Crew (v.l.): Victor Glover, Jeremy Hansen, Christina Koch und Reid Wiseman.Vergrößern des Bildes

Die Artemis-Crew (v.l.): Victor Glover, Jeremy Hansen, Christina Koch und Reid Wiseman. (Quelle: NASA/Frank Michaux)

Das erste Mal seit mehr als 50 Jahren werden wieder Menschen zum Mond geschickt. Eine neue Doku zeigt, wie unverzichtbar Technik aus Bremen für diese Mission ist.

Im Februar 2026 startet die Nasa-Mission „Artemis 2“ zum Mond. Es ist die erste bemannte Fahrt zum Mond seit mehr als 50 Jahren. Sie soll eine dauerhafte Präsenz von Menschen auf dem Himmelskörper vorbereiten. Damit solch eine Raumfahrt überhaupt möglich ist, kommt Technik aus Bremen zum Einsatz.

Denn in der Hansestadt baut Airbus das Europäische Servicemodul – es ist das „Lebenserhaltungssystem“ des Orion-Raumschiffs, das die Besatzung mit Energie, Wasser, Sauerstoff und Antrieb versorgt. „Ohne dieses Herzstück wäre der Flug zum Mond undenkbar“, teilt die ARD mit. Die vierköpfige Crew an Bord des Raumschiffs besteht aus Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen.

Die ARD-Doku „Artemis 2 – Zurück zum Mond“ gibt einen Einblick, wie die Nasa mit der deutschen Technik zum Mond fliegt und wie sich die Astronauten darauf vorbereiten. Am Ende der Dokumentation stellt sich die Frage, warum Menschen ihr Leben riskieren, um andere Himmelskörper zu erreichen. Denn zu den Gründen zählen nicht nur bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen, sondern auch überwältigende Erlebnisse und Eindrücke.

„Artemis 2 – Zurück zum Mond“ ist seit wenigen Tagen in der ARD-Mediathek verfügbar. In der Doku kommen auch die beiden Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer sowie weitere Experten zu Wort.