Wenn die FußballBundesliga je einen echten Optimisten gesehen hat, dann ist das wohl der Trainer Horst Steffen. Der 56-Jährige ist ein absolut lebensbejahender Mensch, er lächelt viel und hat eine Perspektive auf die Welt, die zuerst vom Guten und nie vom Schlechten ausgeht. Vertraut mir, vertraut der Gruppe, dann wird schon alles gut: So klang Steffen auch am Samstag, nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Debatten um seine Person, sagte er, das könne er schon ab; Bremen fühle sich weiterhin als der richtige Ort für ihn an, und er selbst fühle sich weiterhin als der richtige Trainer für den SV Werder. Sein Team habe Moral bewiesen, ergänzte Steffen, seit Jahreswechsel habe es eine ordentliche Entwicklung zurückgelegt, von den Ergebnissen mal abgesehen.