Arbeitgeber warnen vor Konsequenzen

Der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen weist die Forderungen als überzogen zurück. Die Verkehrsbetriebe befänden sich in einer schwierigen finanziellen Lage. Eine Erfüllung der Verdi-Forderungen würde zu Leistungskürzungen, längeren Taktzeiten und verstärkter Privatisierung führen. Die BVG reagierte mit Unverständnis auf den Arbeitskampf und verwies auf bereits gute Arbeitsbedingungen.

Was fährt noch

S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn sind von den Streiks nicht betroffen und fahren nach Plan. Sie dienen als wichtige Alternative für Pendler. Private Subunternehmen sind ebenfalls nicht vom Ausstand erfasst – einzelne Buslinien könnten daher noch verkehren. Die Verkehrsbetriebe informieren auf ihren Webseiten über mögliche Verbindungen.

ADAC-Sprecher Thomas Müther rechnet mit deutlich mehr Verkehr auf den Hauptstrecken: «Auf den Hauptstrecken wird es zur Rushhour noch voller werden.» Er rät Autofahrern: «Es lohnt sich, sehr früh loszufahren. Auch Fahrgemeinschaften können eine Option sein.»

Das nordrhein-westfälische Schulministerium stellte klar, dass die Schulpflicht trotz Streik bestehe. Eltern müssten dafür sorgen, dass ihre Kinder zur Schule kommen. In Einzelfällen könnten Fehlzeiten entschuldigt werden, wenn der Schulweg unzumutbar sei.

In Berlin fahren Straßenbahnen heute ohne Fahrgäste durch die Stadt – eine Vereinbarung zwischen Verdi und BVG, um ein erneutes Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern. Vergangene Woche hatte Eisregen die Leitungen vereisen lassen und den Straßenbahnverkehr lahmgelegt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.