VfB Stuttgart II beim SC Verl: Dritte Niederlage in Folge für das Team von Nico Willig Leny Meyer (li.) hat mit dem VfB Stuttgart II gegen Marco Wörner und den SC Verl das Nachsehen Foto: IMAGO/Maximilian Koch

Drittligist VfB II hat auch das dritte Spiel im neuen Jahr verloren. Beim 0:4 gegen den SC Verl brachte ein Platzverweis die Stuttgarter auf die Verliererstraße.

Der VfB Stuttgart II bleibt in der dritten Liga nach der dritten Niederlage in Folge erneut ohne Punkte. Marco Wörner, Jonas Arweiler, Timur Gayret und Berkan Taz schossen beim 0:4 (0:0) die Tore für den SC Verl, der nun Zweiter ist. Die Stuttgarter fallen durch die Niederlage auf den 13. Platz ab.

Schon nach 15 Minuten hätten die Stuttgarter nach einer Chance von Mansur Ouro-Tagba führen können. Tore fielen aber in Hälfte eins – trotz weiterer Möglichkeiten – nicht. „Dass wir nicht die Effektivsten sind, ist bekannt. Deswegen haben wir nicht geführt“, sagte VfB-Trainer Nico Willig – und ging dann auf eine Schlüsselszene gegen Ende der ersten Hälfte ein, in der sein Kapitän Dominik Nothnagel am eigenen Strafraum den Ball verlor und nach einem Foul Gelb-Rot sah.

„Die Szene vor der Halbzeit ist ein Gamechanger, das ist für mich sehr wenig für eine Gelb-Rote Karte“, so Willig, „ich hätte mir da von dem wirklich guten Schiedsrichter ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl erwartet, weil es weit weg von unserem Tor war. Das hat das Spiel verändert.“

Willig reagierte auf den Platzverweis und brachte nach der Pause Innenverteidiger Max Herwerth für den im Mittelfeld spielenden Nicolas Sessa. In Unterzahl folgten zwölf Horrorminuten für die U21 des VfB.

In der 56. Minute überwand Marco Wörner den bislang stark parierenden VfB-Torwart Florian Hellstern zum 1:0. Es folgten die Treffer von Jonas Arweiler (59.) und Timur Gayret (61.). Zum 4:0 für die Verler traf Berkan Taz schließlich per Elfmeter. Das war die endgültige Entscheidung – und die dritte Niederlage im dritten Ligaspiel seit Jahresbeginn.

„In Unterzahl haben wir auch schlecht verteidigt und etwas zu viel Räume in der eigenen Box gelassen“, so Willig. „Vier Gegentore sind viel. Es tut weh nach dieser ersten Hälfte. Wir bauen die Jungs jetzt wieder auf.“ Weiter geht es für die U21 dann am nächsten Samstag im Heimspiel gegen den TSV 1860 München.

SC Verl gegen VfB Stuttgart II

Der VfB II spielte mit:
Hellstern – Olivier, Köhler (60. Lüers), Nothnagel, Meyer – Catovic, Spalt – Darvich (69. Penna), Sessa (46. Herwerth), Diehl (60. Groiß) – Ouro-Tagba (78. Jatta)