Arbeitsniederlegung im Februar

Streik im kommunalen Nahverkehr – aber nicht in Niedersachsen

Aktualisiert am 02.02.2026 – 08:39 UhrLesedauer: 1 Min.

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Eine Straßenbahn der Üstra (Symbolbild): Sie wird auch am Montag rollen. (Quelle: Martin Dziadek via www.imago-images.de/imago)

Verdi ruft am heutigen Montag zum Streik im Nahverkehr auf. Auch in Niedersachsen?

Am Montag (2. Februar) wird bundesweit im kommunalen Nahverkehr gestreikt – allerdings nicht in Niedersachsen. Wegen der anhaltenden Friedenspflicht sind die 5.000 Beschäftigten zunächst nicht von dem Streik betroffen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.

„Unsere kommunalen Mitgliedsunternehmen werden fahren und werden nicht bestreikt“, sagte Michael Bosse-Arbogast vom Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Niedersachsen.

Somit fahren in Hannover die Stadtbahnen und Busse am Montag wie gewohnt. Die Züge der Deutschen Bahn verkehren ebenfalls uneingeschränkt – nicht nur in der Region Hannover, sondern bundesweit.

Verdi hat in den anderen Bundesländern dazu aufgerufen, am Montag mit Beginn der Frühschicht die Arbeit niederzulegen. „Es ist davon auszugehen, dass in den betroffenen Verkehrsbetrieben der ÖPNV zum Erliegen kommt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft. Verdi will mit dem Streik Druck in den laufenden Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in Deutschland machen.

In Niedersachsen beginnen die Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr erst Mitte Februar. Verhandelt werde dann für insgesamt zehn kommunale Nahverkehrsunternehmen unter anderem in Hannover, Braunschweig, Göttingen, Osnabrück, Hildesheim, Wolfsburg und Wilhelmshaven.

Warnstreiks sind aber noch bis Ende März ausgeschlossen, erklärte der KAV Niedersachsen. Am 31. März laufe die Friedenspflicht dann aus.