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Köln-Sportboss Thomas Kessler (40) bastelt am letzten Last-Minute-Transfer vor dem Ende der Wechsel-Periode und ausgerechnet sein Vorgänger spekuliert parallel öffentlich über die FC-Pläne…

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Das hat zumindest Geschmäckle und dürfte auch am Geißbockheim nicht wirklich gut ankommen. Während die FC-Verantwortlichen sich hinter den Kulissen um einen letzten Neuzugang kümmern, der nach BILD-Informationen auch bereits den Medizincheck bestanden hat, meldet sich ausgerechnet Ex-Sportboss Christian Keller (47) am Deadline-Day bei Sky zu Wort und sagt auf die Frage nach Gerüchten, wo Köln noch nachlegen wird: „Ich habe gehört auf der 6er-Position.“

Ein insgesamt merkwürdiger Auftritt vom Ex-Geschäftsführer, der in Amt und Würden nicht gerade so bekannt war für seine Plauderlaune, sich seit seinem Aus beim FC aber sehr darum bemüht, seine Köln-Zeit durchaus schöner und erfolgreicher zu reden, als sie letztlich war und zu betonen, dass auch er den Grundstein für die aktuell erfolgreiche Arbeit seines Nachfolgers gelegt und so auch für die Verpflichtung von Said El Mala (19) verantwortlich war.

Köln holt Talent statt Andersen

Zurück zum Transferfinale in Köln. Nach BILD-Informationen ist der zunächst angedachte Kauf von Dänen-Abräumer Silas Andersen (21/BK Häcken) endgültig vom Tisch, weil die Ablöseforderungen seines schwedischen Klubs schlicht zu hoch waren. Auch eine Leihe mit diversen Optionen kommt nicht zustande. Kessler hofft daher eher auf den nächsten Talent-Coup und holt – wie zuletzt bei Manchester City-Juwel Jahmai Simpson Pusey (20) einen Spieler, der eher perspektivisch weiterhelfen soll und viel für die Zukunft verspricht.

Und was tut sich auf der anderen Transfer-Seite? Abgänge aktueller FC-Profis sind nach BILD-Informationen inzwischen vom Tisch. Trainer Lukas Kwasniok (44) hatte das zuletzt noch für möglich gehalten. Der FC wird auf den letzten Metern des Transferfensters nun aber wohl doch keinen Spieler mehr abgeben.