Halbes Jahr vor Vertragsende

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Der VfL Bochum hat nach dem Abgang von Felix Passlack (27) nach Schottland einen neuen Rechtsverteidiger präsentiert. Oliver Olsen (25) kommt vom dänischen Erstligisten Randers FC zum Revierklub und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Da das Arbeitspapier des früheren Junioren-Nationalspielers bei seinem alten Verein noch bis Saisonende gültig war, müssen die Bochumer eine Ablöse für Olsen zahlen, wie der VfL bekannt gab. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um einen geringen Betrag von 200.000 Euro.
„Ich freue mich, dass wir durch die Verpflichtung von Oliver Olsen als Vorgriff auf die neue Saison bereits jetzt neue Möglichkeiten bekommen und die Konkurrenzsituation im Kader weiter anheben“, erklärte Bochums Cheftrainer Uwe Rösler. „In dieser Phase soll er unseren Spielstil verinnerlichen, die Mannschaft, den Verein sowie das Umfeld kennenlernen und ohne großen Druck ankommen. Oliver ist physisch sehr gut aufgestellt, robust, zweikampfstark und belastbar. Auch bei Standards bringt er durch seine Körpergröße und sein Timing einen klaren Mehrwert. Diese Attribute helfen ihm sowohl defensiv als auch bei offensiven Aktionen. Auch charakterlich hat er uns sofort überzeugt, mit einer sehr guten Einstellung und hoher Lernbereitschaft. Aufgrund seines Alters ist Oliver weiterhin entwicklungsfähig.“
Olsen bezeichnete seinen Wechsel nach Bochum, seinen ersten ins Ausland, als besonderen Schritt. „Der VfL verkörpert als Klub vieles, was Fußball für mich ausmacht: eine hohe Intensität im Spiel und ein leidenschaftliches Umfeld mit seinen Fans. Ich habe viele Spiele gesehen, auch zuletzt den Sieg gegen den Schalke 04, das war beeindruckend. Ich freue mich sehr, nun hier zu sein.“
Olsen ist in Bochum der fünfte Winter-Neuzugang in diesem Jahr. Nur Abstiegskandidat Dynamo Dresden holte in dieser Wechselperiode mehr externe Neuzugänge (alle Zu- und Abgänge der Zweitligisten mit Ausgaben und Einnahmen).
