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Ein Streit eskaliert am Wochenende im Frankfurter Bahnhofsviertel. Dann fallen Schüsse. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Verdächtigen.
Frankfurt – Die Ermittlungsbehörden in Frankfurt suchen nach Hinweisen zu einem Vorfall, bei dem ein 24-Jähriger durch den Einsatz einer Waffe zu Schaden kam. Die Tat ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag (31. Januar): Gegen 1.50 Uhr befand sich das Opfer in der Münchner Straße, als es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem unbekannten Mann kam. Nach einer kurzen Trennung kehrte der erste Täter in Begleitung eines weiteren Mannes zurück.
Zwei Männer nach Schüssen im Frankfurter Bahnhofsviertel gesucht
Im Frankfurter Bahnhofsviertel sind Schüsse gefallen. © Rolf Oeser
Der zweite Täter feuerte daraufhin aus geringer Distanz zwei Schüsse mit einer Reizstoffwaffe ab, die das Opfer trafen. Anschließend ergriffen beide Verdächtigen die Flucht. Der Angegriffene trug Verletzungen an Oberkörper und Gesicht davon, die als oberflächlich eingestuft wurden.
Die Fahndung konzentriert sich auf zwei Personen mit folgenden Merkmalen: Der erste Verdächtige wird als etwa 1,80 Meter großer Mann beschrieben, der eine schwarze Jacke mit Fellbesatz am Kapuzenteil, ein schwarzes Oberteil, graue Jeans und eine schwarze Hose trug. Er führte die verwendete Reizstoffwaffe bei sich. Sein Komplize war ebenfalls circa 1,80 Meter groß und trug eine beigefarbene Kopfbedeckung der Luxusmarke Gucci, eine schwarze Jacke sowie eine schwarze Hose mit blauen seitlichen Verzierungen. Dazu schwarzes Schuhwerk.
Polizei sucht Zeugen nach Schüssen im Frankfurter Bahnhofsviertel
Personen, die relevante Beobachtungen gemacht haben, werden aufgefordert, sich unter der Telefonnummer 069 / 755 – 10400 beim zuständigen Polizeirevier zu melden. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden. (fd)
Eine Frau aus Mexiko wollte derweil für einen Arztbesuch nach Deutschland einreisen. Da sie unter anderem einen Bundespolizisten trat, musste sie am Flughafen Frankfurt direkt wieder ausreisen.