Meiste Spiele unter Fischer

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Nach zwei Jahren in Spanien ist Sheraldo Becker zurück in der Bundesliga. Der 30 Jahre alte Stürmer wechselt leihweise am Deadline Day von CA Osasuna zum 1. FSV Mainz 05. Unter Urs Fischer absolvierte der Nationalspieler Surinames während der gemeinsamen Zeit bei Union Berlin die meisten Pflichtspiele seiner Laufbahn unter einem Trainer, 138 an der Zahl.
Wie die „Bild“-Zeitung am Mittag gemeldet hatte, suchten die Rheinhessen kurzfristig nach einem Backup für den verletzten Benedict Hollerbach. Mit einem Achillessehenriss fehlt der 24-Jährige monatelang und wird diese Saison kein Spiel mehr absolvieren, wie der FSV bestätigte. Hollerbach wurde bereits operiert.
Neu-Mainzer Becker war bei CA Osasuna nur Joker
Die Zeitung „Diario de Navarra“ berichtete zunächst von laufenden Verhandlungen mit Osasuna, wohin Becker vergangenen September ablösefrei von Real Sociedad gewechselt war. Lediglich neun Kurzeinsätze stehen in der laufenden LaLiga-Spielzeit zu Buche, der Rechtsfuß blieb dabei ohne Tor und Startelfeinsatz. Für San Sebastián brachte es der gebürtige Amsterdamer zuvor auf elf Scorer in 54 Pflichtspielen.
Der Mainzer Sportdirektor Niko Bungert sagte: „Sheraldo Becker kennt die Liga und den Trainer sehr gut. Wir sind froh, dass wir in der Kürze der Zeit noch eine Lösung finden konnten, die keine große Eingewöhnungszeit braucht und uns nochmal weitere Qualität in den Kader bringt.“ Becker meinte: „ Ich freue mich, dass das so schnell geklappt hat und auf die Rückkehr in die Bundesliga. Ich habe nahezu alle meine Bundesliga-Spiele unter Urs Fischer gemacht und bin froh, jetzt wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können. Jetzt geht es darum im Abstiegskampf so viele Punkte zu holen wie möglich.“
Beckers Vertrag bei Osasuna ist noch bis 2027 inklusive Option auf ein weiteres Jahr datiert, sein einstiger Höchstmarktwert von 17 Millionen war zuletzt bis auf 1,5 Millionen Euro gesunken. Mit Phillip Tietz und Silas hatte der Bundesligist im Winter zwei Verstärkungen für die Offensive verpflichtet, mit Stefan Posch kam ein Verteidiger aus Italien.
Der Artikel erschien in erster Fassung um 12:55 Uhr und wurde nach der Fixmeldung aktualisiert.