Hannover. Oliver Pocher (47) kann sich nicht nur an die ersten Lieder seines Lebens erinnern – „Polonäse Blankenese“ und den „Ententanz“ –, sondern auch an die allererste Single, die er sich vom eigenen Geld gekauft hat: „First Time“ von Robin Beck (71). Das erzählt Hannovers Comedian in der brandneuen Folge des Podcasts „Soundverwandt“ von Christian Klinckwort (39) und Philipp Polley (35), die frisch am 3. Februar erscheint. Dafür ist das DJ-Duo Adaptiv im Januar extra in Pochers Wahlheimat Köln gereist, auch das Sturmtief „Elli“ konnte die beiden nicht stoppen.

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Und während so einige Stationen aus dem Leben von Pocher besser bekannt sind und vielfach berichtet wurden, hat der 47-Jährige in der achten „Soundverwandt“-Ausgabe ein paar Dinge erzählt, die uns die Hannover-Ohren spitzen lassen: Zum Beispiel, dass er einst beim Klinikradio der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Radio Flora fürs Programm gesorgt hat.

Erscheint am 3. Februar: Die achte Folge von „Soundverwandt“ des DJ-Duos Adaptiv –Christian Klinckwort (links) und Philipp Polley (rechts) – mit Oliver Pocher in der Hauptrolle.

Der Schwerpunkt des Talks sollte Musik sein, „über viele andere Themen spricht Oliver Pocher in seinen Podcasts ja selbst“, sagt Macher Christian Klinckwort lachend. Sein Kompagnon und er haben den Comedian auch im musikalischen Umfeld kennengelernt, nämlich auf dem „San Hejmo“-Festival in Weeze. „Danach haben wir uns immer wieder mal auf Festivals gesehen und auch zusammen Konzerte besucht“, erzählt der DJ.

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Pocher hat mal im „Zaza“ und dem „Rainbow“ aufgelegt

Da lag es auf der Hand, Pocher für ihren neuen Podcast anzufragen: „Dass er Bock drauf hat, war sicher, die Schwierigkeit viel eher, einen Termin zu finden.“ Hat ja alles geklappt, trotz Schneechaos. Geklönt wurde etwa über Pochers Hit „Schwarz und Weiß“, der zur Fußball‑WM 2006 erschien, um die 150.000-mal verkauft und bis 2018 bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft als Tor‑Hymne gespielt wurde. Und darüber, dass er im „Zaza“ am Raschplatz und dem „Rainbow“ in Altwarmbüchen aufgelegt hat und selbst in der „Baggi“ feiern war – auch sonntags.

Heute chattet man und geht dann mit jemandem essen oder trifft sich gleich zu Hause.

Oliver Pocher sieht bei Tinder und Co. auch einen Grund fürs Clubsterben.

Auch das Clubsterben spielt eine Rolle, da hat Pocher eine spannende These parat: „Ein Grund, warum man früher weggegangen ist, war ja, um Leute kennenzulernen. Heute guckt man bei Tinder und seinen Nachrichten bei Social Media, was so los ist.“ Diese Vermutung haben ihm Veranstalter so auch schon bestätigt. „Leute müssen gar nicht mehr in den Club, um jemanden kennenzulernen. Heute chattet man und geht dann mit jemandem essen oder trifft sich gleich zu Hause.“

NP