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Die Leistung macht den Haching Baskets Mut für die kommenden Aufgaben. Trainer Tobias Weigl bleibt optimistisch. © brouczek
Die Haching Baskets unterlagen den Dresden Titans mit 67:77. Drei Topscorer fehlten den Unterhachingern beim unglücklichen Saisonstart.
Unterhaching – Die Baskets des TSV Unterhaching Baskets sind mit einer unerwarteten Heimniederlage gegen die Backups des Zweitligisten Dresden Titans in die Zwischenrunde der Ersten Basketball-Regionalliga Südost gestartet. Beim 67:77 (32:34) wog im Team des Süd-Fünften des Grunddurchgangs im Lise-Meitner-Gymnasium die Bürde des Fehlens der drei Hachinger Topscorer zu schwer. Neben den beiden Topshootern Joos und Kropp musste auch der junge Riedrich kurzfristig passen. Angesichts einer aus den Reihen der zweiten Mannschaft und des hoffnungsvollen Nachwuchses angereicherten Rumpftruppe und Achter-Rotation geriet der Ballvortrag gegen ebenfalls personell geschwächte Sachsen über weite Strecken sehr ordentlich.
Diese Leistung bei derart dezimierter Truppe zeigt doch, welcher Geist und welche Ressourcen in unserer Mannschaft stecken.
„Man kann unserer Mannschaft in dieser Besetzung überhaupt keinen Vorwurf machen“, betonte Kapitän und Teamsprachrohr Sebastian Rauch in der Nachbetrachtung. „Alle haben alles gegeben“, betonte der erfahrene Korbjagd-Kämpe nach der nur am Ende deutlichen Niederlage gegen den Nordstaffel-Fünften. „Ein Sonderlob geht dabei an Exner und Petters, die sich voll reingehauen haben und dem Team wichtige Minuten gaben.“
Nach ausgeglichener erster Halbzeit, auch dank eines starken Schoentgen und einem auch nach der Pause aufopferungsvollen Auftritt (51:55 nach dem dritten Viertel), waren letztlich fünf schwächere Minuten im Schlussabschnitt verantwortlich für die Niederlage. Besonders Forward Silbermann mit elf seiner insgesamt 21 Punkte im Schlussabschnitt sowie die beiden deutsch-spanischen Brüder Benitez Arocha (16 und 15 Zähler) auf Dresdner Seite nutzten die Schwächephase – als Exner durch sein fünftes Foul ausscheiden musste und sich Hachings Engpass noch verschärfte. Insgesamt war die etwas bessere Trefferquote der Gäste aus dem Feld und vor allem von jenseits der Dreierlinie ausschlaggebend für die Niederlage der Hachinger. Die ebenfalls stark foulbelasteten Schlüssel-Akteure der Ost-Deutschen dagegen verhinderten abgezockt ein vorzeitiges Duschen.
„Natürlich tut uns diese Niederlage weh“, bekannte Rauch. „Aber diese Leistung bei derart dezimierter Truppe zeigt doch, welcher Geist und welche Ressourcen in unserer Mannschaft stecken.“ Man müsse jetzt mit einer konzentrierten Trainingswoche wieder rasch in die Erfolgsspur zurückfinden, fordert Rauch vor dem Gastauftritt in Bamberg „Highspeed“ auch im Training.